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ihrem Stroh auf Tennen, die auf freyem Felde zuge-| ſteller geglaubt haben, war es nicht. Es hat einige
richtet, und der Sonnenhite ausgeſezt waren.
Ex medio tortas wstu terit area ſruges. Man enthülſete die Körner dadurch, indem man ſie von Pferden zertreten ließ; der Cſel, das Maulthier, der Ochſe und das Pferd wurden zu dieſer Arbeit ver- wendet; das Pferd wurde alen aber von den Alten vorgezogen, ſo wie dieß auch bey den neueren Guts- beſitern der Fall iſt. At 81 competit ut in area teratur frumentum, mihil dubinun est quin equis melius quam bobus, ea res conficiatur. Col. I. 2-6 21. S2 72:
Die Fig. 53 ſtellt das Dreſhen dur; Pferde dar. Wenn man die Garben auf einer Tenne kreis- förmig angelegt hatte, ſo ließ ein im Mittelpunkt iſte- hender Menſch, der die an einander gekupvelten Pfer- de an Leinen hielt, dieſe allmählich über die ganze Fläche im Trab gehen. Die Tritte dieſer Thiere ſondern nicht nur die Körner von der Aehre ab, ſondern zerſtükeln auch das Stroh in einer Länge von 2-=- 10 Centimeier. Dieſes zerſchnittne Stroh nun war nebſt der Gerſte die einzige Nahrung der Ochſen und Pferde in den ſüdlichen Ländern. Dieſe Art zu dreſchen iſt die ſchnellſte unter allen, vor: züglich wenn man 10-- 15 Pferde zugleich die Ten- ne treten läßt. In neuern Zeiten beobachtet man die Vorſicht, den Pferden bey dieſer Arbeit die Ciſen gbzunehmen, damit ſiz auf dem Stroh nicht aus- gleiten.
Die Alten hatten noh drey andere Arten, das Korn zu dreſchen. Sie bedienten ſich der traha, der tribula oder trihbulum und des plostellum. Das erſte Inſicument war von zweyerley Art: ein großer und platter Stein, an dem man eine. Deichſel zum Ziehen befeſtigte, ſo wie die Beſchreibung in dem Artikel Erndten(Band 2, Taf. 1, Fig. 3.) geliefert wurde, Das zweyte beſtand in einem ſchweren Holz- fru, das man gleichfalls über die Garben zog, wo- her der Name traha kam. Cs war zuweilen an ſei- nem äußerſten Rande mit eiſernen Streifen oder Zäh. nen verſehen, wie das auf der oben angezeigten Ta ſel(Fig. 1.) gezeichnete und. beſchriebane.: Seine Formen und Durchmeſſer konnten ſich nach Zeit
nd Ort verändern; aber eine Ege, wie einige Schrift-
Aehnlichkeit mit dem Schlitten zur Enthülſung des Korns, den die Lateiner tribulum oder tribvila nannten, und den die Italiener treblia, und die Spanier trillo nennen. Den leztern Namen haben wir im Franzöſiſchen beybehalten, als wir dieſes Inſtrument Fig. 4, 5 und 6 der zten Tafel Ernd»- ten, im erſten Bande darſtellten.
Servius, der die tribula der traha entgegen- ſtellt, ſagt: die erſie habe Räder, die zweyte keine gehabt. Die erſie Verſicherung, die falſch iſt, hat alle Commentaioren, und ſelbſt Schneider, verführt, beyde Inſtrumente mit dem plostellum zu verwech- ſeln. Varro, de re rustica, 1. 1, c. 52. gibt in- deſſen eine Beſchreibung dieſer beyden Jnſtrumente, die für Perſonen, welche die unter verſchiedenen Him- melsſtrichen,.und bey verſchiedenen Anbauarten ges bräuchlichen Inſirumente kennen, ſehr genau und klar iſt. E spicis in aream excuti grana: quod fit apud alos jumentis junctis, ac tribulo. Id fit e tabula lapidibus aut ferro asperata, quo im- Posito auriga, aut ponderi grandi trahitur ju- mentis junctis ut discutiat e Spica grana:„Man enthüiſet die Aehren: auf, einer Tenne, Dieß ge» ſchieht mittelſt einer durc) Steine oder Eiſen rauh gemachten Tafel, an die man die Pferde anſpannt, Der Führer, oder jeder andere Körper, mit dem ſie beſchwert iſt, bewirkt durch ſeinen Druck, daß ſich die Körner von der Aehre trennen. Dieſe Erklä- rung, die dentlich genug iſt, bezeichnet den von uns beſchriebenen trillo hinlänglich.
Die Stelle, in welcher Varro von dem plo- Stellum poericum ſpricht, wurde meines Wiſſens von keinem Kritiker oder Ueberſeßer verſtanden, wie ich in der davon gelieferten Beſchreibung angegeben habe, S. 1, Bd, dieſes Werks Fig. 3 und 4, Taf. 1 der Erndten. Cinige haben ihm Räder gegeben, ohne daran zu denken, daß gerade dieſer Zuſaß das In- ſerument gehindert haben würde, die Dienſte zu lei- ſien, zu denen es: beſjimmt war; andere haben die Cylinder, aus denen es beſieht, für Tafeln erklärt; und endlich hat man gar eine Ege daraus gemacht,
Das Echwingen des Getreides iſt zu allen Zei- ten durch das- noch in unſern Tagen in allen ſüdli-
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