08 ich in machen, gang des ent(Fh, Fyn mlich ift, bey dem on Gorea
eſer Att, t, deten um daran hen oder ) iſt noch orm und reiſten in Man fin 1 Pflug- Die alten wohnten, m pale
Egyy von No- hen iſt, ar, die ße Hands , duch me Zweb (5 ſo un: inden ſie h. Zu ure blo? wenn ſi de, noh Bedin! 1 auf die nim Al 1 Def e, oder rgil bts
- | einem
(
Strei<bret, das er mit dem Namen aurita bezeich- net, 1. 1., tit. 43, und ſagt, daß man ſich deſſel- ben in ebenen Gegenden bediene. Zuerſt befeſtigte man an dem Pflugholz nur zwey ſtarke Pflö>e, durch welche die mittelſt der Pflugſchar aufgehobene Erde auf die Seite geworfen würde. Man findet noch heut zu Tage den Gebrauch dieſer Art von Streiche- bret in verſchiedenen Ländern, vorzüglich in Spa- nien. Wir führen als Beyſpiel nux den Pflug von Valencia an(Fig. 35), der noch in andern Beziehun» gen, wie wir in der Folge zeigen werden, merkwür- dig iſt.
Sicher beſtand das bey den Römern gebräuc- lie Streichbret nicht aus bloßen Pflö>ken, ſondern auch Bretern oder Holzſtüken, die ſo vertheilt wa- ren, wie ſie es bey dem Ackergeräthe der ſüdlichen Länder ſind. Man bediente ſic derſelben hauptſäch- lich zur BedeXung der Saat, zur Schließung abwärts laufender Furchen, und zur Ziehung der Waſſerfur- den. Cum tabellis additis ad vomerum Simul et gatum frumentum operiunt in porcis, et Sul- cant fos8as, quo pluyvia aqua delabatur. Varro.
Seh und Räder blieben nun noch übrig, um den Pflug zu dem zu machen, was er heut zu Ta- ge iſt.
Der Räderpflug war ſchon eine neuere Erfin- dung aus den Zeiten des Plinius, der die Entde>ung doſſelben den Bewohnern des cisalpiniſchen Galliens zuſchreibt, Non pridem inventum in Rhetia Gallig, ut duas adderent alii rotulas, quod ge- nus yocant planoraii.
Virgil ſcheint dieſen Pflug ſchon als einen in ſeinem Vaterlande gewöhnlichen gekannt zu haben, Wenigſtens ſcheint dieß der Vers ſeiner Georgic. an- zudeuten:
Stiva quequw cursus atergo torqueat 1mos3 und Serxvius, ſein Commentator, iſt dieſer Mey- nung.|
Die bis auf unſere Zeit gekommenen Denkmäler des Alterthums liefern, ſo viel ich weiß, nur;z oder 5 Beyſpiele von Räder-Pflügen, die man bey den Grie- <en antrifft. Das erſte(Fig. 36) ſiellt einen Prie- ſter dar, der das Pflügen als eine Feyerlichkeit ver- richtet z der Pflug beſteht nur aus einer Pflugſchar
7
)
und"zwey faſt vertikalen Sterzen, Die Stelle des Pflugbaums vertreten Seile, die an das Joch der Ochſen angeipannt ſind.» Die Pflugſchar iſt än der Aſe der Räder befeitigt,: und konnte höher oder niedriger geſtellt werden, je nachdem tiefer oder fla- <her gepflügt werden ſollte. Dieſer durch ſeine große Einfachheit merkwürdige Pflug könnte durch Anbrin- gung eines Sechs und einige andere Veränverungen leicht vervollkommt werden.
Der zweyte Pflug(Fig. 37) wurde von Caylus im 5, Bd., Taf. 83, No, 6 ſeines Recueil d'anti- quites bekannt gemacht, Cr beſteht aus einer ſpa- tenartigen Schar mit zwey Sterzen, und einem, durch ein Vordergeſtell unterſtüzten Pflugbaum.. Die- ſer vorzügliche Alterthumsforſcher iſt der Meynung, daß dieß Bild, wovon er eine Zeichnung gegeben hat, von einem römiſchen Künſtler in Stein geſchnitten iſt, weil die Zeichnung zu unvollkommen ſey. Jn- deſſen ſcheinen doM die Römer das Seh, welches unſere Pflüge haben, nicht gekannt zu haben, und dod) ſtellt es dieſe Figur in aller Form dar.
'Man findet den Räder-Pflag ferner auf einem antiken griechiſchen Stein. Er unterſcheidet ſich hier von dem vorigen nur dadurch, daß das Sed ſchmäler, und die Sterzen hinten ohne Pflugſchar ſind und wei- ter von einander ſtehen,(S. Fig. 38.)
I halte es für ſehr wahrſcheinlic<?, daß die Romer unſer Sech nicht kannten, weil man es auf keiner Bildner-Arbeit der Alton findet, Dieß würde nicht der Fall ſeyn, wenn es bekannt geweſen wäre, um ſo mehr, als dieſer Theil des Pflugs<arafteri- ſtiſch, und eigentlich ein Gegenſtand der Kunſtdar»- ſtellung iſt. Auch iſt zu bemerken, daß das Wort culter in keinem alten Schriftſteller, der über Acker- bau ſchreibt, mit Ausnahme des Plinius, vorkommt, wo es ſicher gine andere, als die ihm bisher zugeſchriebe- ne, Bedeutung hat, Die Stelle des Plinius iſt folgende, dieich hier ganz anführe, weil ich ohnedem jezt auf die verſchiedenen Geſtalten der Pſlugſcharen bey den Ro- mern komme, abermals ein Gegenſtand, den man nicht gehörig verſtanden bat. Vomerum plura genera: culter vocatur, predensam, priusquam descin- datur, terram Secans, futuris Sulci1s vestigia- pres cribens, incisuris quas reSupinus in arando


