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tim. Der Pflugbaum iſt 12 Decim. latig, und mit dem Pflugholz durch zwey Stüßen verbunden, die durch denſelben gehen. Er hat einen Umfang vyn 15 Centim,, iſt abgerundet und mit dem Ortſcheit ver- bunden. Ueber die Spize der Pflugſchar erhebt er ſich um 32 Centim. Man kann ihn mittelſt vier Zapfen, die ihn an den Stützen feſt erhalten, höher oder niedriger ſtellen. Dieſe Richtung ertheilt man ihm dadurch„ daß man den zwiſchen ihm und den Zapfen befindlichen Naum ein oder mehrmals mit Stricken umwilelt. Der obere Zapfen der der Pflug- ſchar nähern Stütze ragt 14 Centim, über das Pf!ug- bo!lz hervor, der andere nur 7. Der Zapfen der zweyten Stüße ſteht nur 3 Decim. höher. Beyde ſtehen unten 15, und oben 11 Centim, von einander, und ſind oben durch ein 22 Centim. langes Querholz verbunden. Ihre Höhe beträgt 62 Lentim., ihre Die 2, und ihre Breite 7, Man ſieht in Perſien einige Pflüge, die ſtatt 2 Siüßen drey haben; in dieſem Fall ſind aber die zwey großen Stüßen dem Ende des Pflugholzes näher, und die dritte, nahe an der Pflugſchar liegende, iſt um die Hälfte niedri- ger als die übrigen, durchſezt den Pflugbaum, und trägt zwey Zapfen, weldhe die Neigung, die man dem Pfluge ertheilen wil, beſtimmen.
Dieſes zu leichtem Boden beſtimmte Inſtrument wird von einem Ochſen, einem Pferde oder einem Eſel gezogen; das Thier ſowohl als der Führer ge- hen auf derjenigen Seite des Bodens, die noch nicht umgearbeitet iſt. Der leztere ſteht an der Sei- te der Stüßen, legt die rechte Hand auf das Quer- holz, und hält die Zügel mit der linken, Leztere ſind an ein Loch befeſtigt, das vben an der vordern Stütze angebracht iſt.;
Die arabiſchen Pflüge kamen mit den Mauren nach Spanien, die nach der Ervberung dieſes Lan- des ihm einen höhern Ertrag abzugewinnen wußten. Spuren von ihnen findet man faſt nom in allen Pro- vinzen 3 jevoch mit dem Unterſchiede, daß die Hand- habe rückwärts gebogen iſt, und zwey mit dem Pflug- holz verbundene Pfloö>e die Stele des Streichbrets vertreten,- Der in dor Seg2nd von Malaga gebräud- liche(Fig. 26) iſt durchaus von gleicher Art, nur daß
rechter und höher, die Pflugſhar aber länger iſt. Das Pflugholz iſt 5, und die Pflugſhar mehr als 3 Decim, lang, Die vertikale, 8 Decim. lange Hand- habe hat einen 2 Decim. langen Handgriff.. Der hinterſte Theil des Pflugbaums von dem Pflugholz bis zu den vorderen PflöFen hat 4 Decim,, und b bis zu der Stelle, wo er mit dem mehr als 2 Me- ter langen Pflugbaum verbunden iſt. Der Pflug im Königreich Granada unterſcheidet ſich von dem in Malaga nur durch ſeine ſchrägere Handhabe.
Italien zeigt no) heut zu Tage Pflüge in der urſprünglichen Cinfachheit. Der Pflug, deſſen man ſic) in der Gegend von Peſtum und von Rom be- dient, unterſcheidet ſich nur wenig von den alten Pfltzen von Sicilien. Der erſte(Fig. 27) beſteht aus einem Pflugholz, das mit Inbegriff der Pflugs- ſchar 4 Decim. lang iſt; aus einem Zo Decim.. lan- gen Pflugbaum und einer 10 Decim, langen Hand» habe, Der Pflugbaum iſt mit dem Pflughoiz durch ein OQuerholz ſo verbunden, daß ein Zwiſchenraum von 2 Decim. zwiſchen beyden bleibt. Der römiſche Pflug(Fig. 28) hat einen vertikalen Stab, der die Stelle einer Handhabe vertritt. Der Pflugbaum iſt mit dem Pflugholz, wie bey dem vorigen ver» bunden,)
Wir Ahh. wie die Menſchen die einfäche Haue nach und' nac) ſo zur Umarbeitung des Bodens vorrichteten, daß- fie ſich dabey der Kraft der Thiere bedienen konnten. Der Gebrauch der zweytheiligen Haue mußte hie und da auf eine ähnliche Anwendung führen. Wiewohl uns die Denkmäler des Alterthums kein Beyſpiel eines geſpaltenen Pflugs aufweiſen, ſo ijt do<ß wahrſcheinlich der Gebrauch deſſelben ſehr, alt geweſen. Dieß iſt um ſo wahrſcheinlicher, da die Liefländer, Eſthländer, Finnländer und Oſtboth- nier, die aus dem Innern von Rſien herzuſta minen ſcheinen, ſic) noch gegenwärtig dieſer Art von Pflug bedienen. Sie bedienen ſich aud) einer ähnlichen ge» ſpaltenen Haue, wie die unter Fiz. 0 abgebildete. Rus der Betrachtung des indiſchen Pffugs wird es
| begreiflich,, wie Menſchen, die denſelben gebrauchten
und die eine? mit der zweytheiligen Hane ähnliche Ar- beit hervorzubringen ſuchten, ein dem finnländiſchen
der geframmte hintere Theil des Pflugbaums ſent-| Pflug ähnliches Inſtrument verfertigt haben(Fig. 29);


