Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1823) [Zweyter Band]
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unterſtüzt iſt. Aeußerlich iſt er durc einen Aufs wurf von Erde unterſtüzt, der an ſeinem obern Theil

35 Meter breit iſt, und ſich in eine Abdachung von!

45 Graden gegen das Thal endigt, durch welches die Gewäſſer abfließen. Die Stufen vongehauenen Steinen haben 12 Centim, Breite, Am obern Theil zeigt die Mauer eine Breite von mehr als 3 Meter; ſie iſt 434 Meter langz es ſind zwei Ocſſnungen zum Rastritt des Waſſers angebracht, zu welchen man durch ein Hetabſteigen auf 59 Stuſen von 16 Centim. Höhe gelangt. Die Römer hatten, außer dieſem gro- ßen Damm, noch eine an ihrer Grundfläche 27 Decim. und oben 17 breite Mauererrichtet, um eine nod) größere Waſſermaſſe zurückzuhalten, die ohne dieſs Vorrichtung auf einer der Seiten entwichen wäre, wo der Boden um einige Meter zu nieder war. Dieſes prachtvolle, der römiſchen Sröße würdige Werk liefert noch heut zu Tag das Waſſer, das zu keinem weitern Zwe, als zum Treiben einer Mühle, zum Waſchen der Wolle, und zum Bewäſſern einiger Gärten dient. Der Pantano, deſſen Abbildung hier geliefert ift, und nach weld;em faſt alle in Spanien errichtete gebaut ſind, dient zur Bewäſſerung der Segend von gllicante, Ex wurde unter der Regierung Philipps 11. gebaut. Man hat hier zwei Hügel benuzt, wo Maſs» ſen von feſtem Felſen am Ausgang eines tiefen ge- wundenen Thals liegen, das an ſeinen Seiten mit Felſenwandungen beſezt iſt, die das Waſſer bis in eine Entfernung von 13 Meilen zurücbalten. Die Entfernung dieſer Hügel, wo der Damm ange- bracht iſt, iſt 6 Meter an der Grundfläche, und ent- fernt ſich allmählig bis zum obern Theil des Damms bis auf 78 Meter. Am Gipfel hat derſelbe 84 Pal- men, an ver Grundfläche 144 Breite, und 196 Höhe. Er iſt am untern Theile aus kleinen Steinen und Mörtel gebaut, und äußerlich mit HQuaderſteinen be» kleidet. Er bietet an der Waſſerſeite eine kreieförmig

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einen um ſo größern Widerſtand entgegenzuſeßen; ein Umſtand, der in der Zeichnung nicht gut angedeutet wurde. Das zu den Wäſſerungen beſtimmte Waſſer dringt durcs einen Schacht hervor, der im Innern des Damms angebracht iſt, und bis an den Gipfel reicht, Das Waſſer dringt in dieſen Schacht mit Oeffnungen, die zu zwei und zwei in beſtimmten Entfernungen ano gebracht ſind, damit es, ohne ein Hinderniß vom Abſatz des Schlamms zu finden, hervor fließen kann. Man regulirt die Menge Waſſers, die aus dem Schacht hervorfließen ſoll, mittelſt eines Schußbrets, das mit einer Haſpelwelle aufgezogen wird. Das Waſſer dringt alsdann mit einer unausſprechlichen Kraft durch eine viereckige, in den Felſen gehauene, Oeſſnung hervor, und bricht ſich mit großem Ges räuſch an dem Felſen. Man hat, wie in der Ab- bildung zu ſehen iſt, neben der erſten noch eine zweite

Oeffnung gemauert. Dieſe iſt gewölbt, hat eine Breite

von 33 Decim., iſt äußerlich 24 Palmen hoch, und verſchmälert ſich bis zu ihrer Oeffnung bis auf 16 Palmen Höhe. Durch dieſen Ausgang wird der Pans tano gereinigt, und der bis in eine beträchtliche Höhe angeſammelte Schlamm entleert. Dieſe Aro beit findet etwa alls 15 Jahre ſtatt. Dieſe Oeffnung wird mit einem Thor geſchloſſen, das gegen zwei Balken geſtüzt iſt, die ſelbſt von zwei andern Bal- ken gehalten werden, die als Spannſtützen aufgeſtellt find. Wenn man den die Oeffnung verſtopfenden Schlamm entfernen will, ſo ſenkt man eine ſchwere

eiſerne Stange ein, die man mit einer Haſpelwelle.

wieder hervorzieht. In dem obern Theil des Damms bringt man mit Sorgfalt eine Oeffnung an, die ei? nige Meter breit iſt, um dem Ueberfluß des Waſſers Austritt zu verſchaffen. Der Waſſerbehälter von St. Fereole, der als Theilungspunkt für das Waſs? ſex dos Canals von Lanzuedoc dient, iſt auf gleiche Art, wie die Pantanos in Spanien, gebaut. Die

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