Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1823) [Zweyter Band]
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großer Solidität angelegt ſeyn, und mit beſonderer Sorgfalt unterhalten werden. I< habe einen in Spanien geſehen, der durch die Nachläſſigkeit des Baumeiſters zum Berſien kam, und eine ſolche Waſ- ſermaſſe ergoß, daß eine große Menge Wohnungen und Bäume umgeſtürzt, und ein großer Landſtrich verheert wurde.

Fig. 2« Eine Stange zur Unterſuchung

Wr erte

Fig. 3-+ Eine zwiſchen zwei Hügeln mit unregelmäßigen Flächen angebrachte Wäſſerung. Wenn ein Bach durch den Grund eines abhängigen Thals läuft, deſſen Seiten unregel- mäßig hüglicht ſind, ſo legt man Dämme an, deren Entfernungen nach dem Abhang und der Ausdehnung des Landſtrichs berechnet ſind. Man öffnet auf die. fen Dämmen die Canäle A, A, Au,.ſ.w. von 2--3 Fuß Breite auf 12-- 2 Tiefe, je nach der Entfer- nung, bis zu welcher die Canäle das Waſſer führen ſollen. Man richtet ſie der Länge eines ſanſten Abhangs nach, und bringt die Drehungen nach den auſſtoßenden Ers höhungen und nach der größern Breite des Thals an. Dieſe Canäle werden von ihrem Urſprung an

Fünrite

Fig« 2. Cine Einrichtung zur Beſeſti- gung und Erweiterung derUfer eines ſum- pfigen Bodens, Geſezt, man wolle die Ober» fläche des Ufers am Rande eines Sumpfs, der in der Zeichnung mit K, K, K angedeutet iſt, erweitern, ſo macht man die Auswahl an einem andern Theil des Ufers des Sumpfs, wie bey A, A, und deſſen Boden aus Wurzeln von Schilf, oder andern Sumpf- pflanzen, zuſammengeſezt iſt. Dieſe in einander ver- ſchlungenen Wurzeln bieten feſie Maſſen dar, die aber nur an ihrem Ende mit dem Boden zuſammenhängen,

der Tiefe des Waſſers, Sie bat an einem Ende eine hölzerne Scheibe, womit man ſich auf dem Grunde des Waſſers aufſtüzt, um die Tiefe deſſel- ben genau zu kennen, was durd) die auf derſelben eingezeichnete metriſche Eintheilungen geſchieht, Die- ſes Inſtrument kann guch noch zu mehrerlei anderem Gebrauche dienen,

Tifek

im weitern Verlauf immer ſchmäler; fie verbreiten ſic) durch angebrachte Furchen über die ganze Ober- fläche der Wieſe. Der Ueberſchuß läuſt in einen untern Canal ab, oder kehrt zu dem Bach durch ei- nen am Ende der Wieſe angelegten Abfluß- Canal zurü>. Die Furchen werden aus dem Canal in ei- nem rechten Winkel, oder in einer Richtung gezogen, die nach dem Abhang des Bodens beſtimmt werden muß. Man öbſſnet an ihrer Seite kleine Adern, die

) dem Waſſer den Lauf anweiſen, den es zur

völligen UeberdeFung der Oberfläche des Bodens ha- ben muß, Hr, v. Bretail, Correſpondent des Agri- cultur- Conſeils, hat dieſes Syſtem mit Erfolg in dem Departement von Allier eingeführt,

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Man durchſchneidet dieſen Boden in Parallelograms- men, wie bey den Buchſtaben B, G, G angezeigd

iſt, Wenn der Durchſchnitt auf drei Seiten gemacht

iſt, ſo ſchiebt man in den Grund dieſes Durchſchnitts ein Seil C, D, E ein, das man mit einer Gabel mehr oder weniger tief, je nach der Die, die man dieſen Erdabſchnitten ertheilen will, verſenkt. Die beiden Enden des Seils weiden nun von zwei Män- nern gefaßt, und gezogen, wodurch die nur leicht mit dem Boden zuſammenhängende Wurzeln abgeriſſen, und der Erdabſchnitt dann nach der Ablöſung, als

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