Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1823) [Zweyter Band]
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Fig. 2: Pantano, Dieſen Namen ertheilen die Spanier den großen Waſſerbehältern, die ſie in Schluchten von Thälern bilden, um das Regenwaſ- ſer aufzuſammeln, und nachher zu der Bewäſſerung ihrer Felder zu benüßen, Dieſe Art von Bau ver- danken ſie den Römern und Mauren, die eine ſolche Einrichtung ſchon aus dem grauen Alterthum in den aſiatiſchen Provinzen angetroffen hatten. Bei den Indiern trifft man ſolche angelegt, deren Damm eine Viertel-, eine halbe und ſelbſt eine Meile lang iſt, und die eine für das angebaute Feid von 50-- bo Solche Län- die mit Reiß und andern Produkten be- pflanzt ſind,. würden ghne Bewäſſerung ganz un- fruchtbar bleiben. Die Araber find in dieſer Bezie- hung nicht weniger induſirios, als die Indier,- Sie verbinden Berge durch 40= 50 Fuß hohe Dämme von gehauenen Steinen, und bilden dadurc< in den Thälern Behälter, welche auf eine große Entfernung

Dörfern nöthige Bewäſſerung liefern. dereien,

, hin die tro>enſten Felder bewäſſern. Niebuhr ſpricht

von dieſer bei den Arabern ſehr gewöhnlichen Induſtrie. Cin ſolcher Waſſerbehölter, der zu den Zeiten der Königin Saha gebaut worden ſeyn ſoll, und der eine Cbene von einer halben Tagreiſe rechts und links be- wäſſerte, wird noch heut zu Tage als ein Wunder- werk dieſes Landes betrachtet. Nachdem der Damm deſſelben einmal zum Berſten gekommen war, ſo mußten die Bewohner der Cbene ihre Felder verlaſſen,

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die dann ſeit dieſer Zeit unbenuzt geblieben find, Die Türken haben einen großen Theil der Behälter, die ihre Vorläufer im Beſitze des Landes angelegt hate ten, beibehalten. Das zum Bedarf der Stadt Con»- ſtantinopel dienende Waſſer gelangt nod bis auf den heutigen Tag aus Behältern dahin, die von den grie- <hiſchen Kaiſern errichtet worden ſind. Durch dieſes Mittel bekommen die Brunnen und Bäder, die man in mehrern Städten und Dörfern antrifft, ihr Waſ- ſer. Die Beſorgung des Waſſers für den Bedarf des Menſchen und der Agrifultur wird in den Ges ſezen Mahomeds als eine religivſe und verdienſtliche Handlung geprieſen; dieß iſt eine Art von Verdienſt, das jede Art von Cultus ehren würde,

I< habe mehrere Pantanos in Spanien geſeo hen, die. überall in dem Lande, das ſie beherrſchen, Ueberfluß verbreiten; einige ſind von römiſcher, an» dere von arabiſcher Bauart, andere endlich wurden von Spaniern reſiaurirt oder neu errichtet. Von der erſten Art triff: man noch heut zu Tag- ein Bey» ſpiel eine Meile von Merida an, wo die Vorrichtung albufera oder Waſſerbehälter heißt. Sie brachte mittelſt eines Aqueducts eine große Menge Waſſer in dieſe Stadt. Von lezterem ſtehen noch viele Bogen. Die Nömer hatten zwiſchen zwei Hügeln einen ſtarken Damm errichtet, der ſich fiufenweiſe von der Seite der Gewäſſer verſchmälert, und dur ſtarke. Grund» mauern, die 23x Meter von einander entfernt ſtehen,

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