Teil eines Werkes 
Erster Band (1821) [Erster Band]
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einer Höhe von 2 Decim, ein Boden von 2 Meter! vielleicht mit Vortheil in allen Gebirgsländern. Es

Länge und 7 Decim, Breite ruht. Man bedient ſich deſſelben im Canton Bern.

Fig. 3. Ein gewöhnlicher Schlitten. Man bedient ſich deſſelben in der Lombardie zum Transport des Düngers auf die Wieſen, um die durc; die Wagenräder hervorgebrachten Furchen zu vermeiden, Der 6 Decim, hohe Boden hat 18 De- cim. Länge auf 13x Breite; das Geſtell beſteht aus zwey doppelten Läufern, von 2 Decim, Breite, um den andern, wenn er abgenüzt iſt, wechſeln zu können,

Fig. 4+ Cin Wägelchen mit drey- dern, Man bebient ſich deſſelben im Tyrol, und

Sili+4.2

Fig 1, Ein Schubkarren mit zwey

Randbeſetzungen. Man bedient ſich deſſelben

im Mailändiſchen und in andern Theilen von Ita-

lien zum Transport von Mörtel, Dünger u. ſ. w.

Er hat den Vortheil ſehr leicht zu ſeyn, und mit Leichtigkeit abgeladen werden zu können.

Fig. 2 Ein kaſtenartiger Schubkar- rarren, Man bedient ſich deſſelben im Canton Bern zum Transport des Urins von Vieh, womit man die Wieſen begießt, Der innere Raum iſt 5 Decim, lang, auf 4 Breite und 6X Tiefe.

Fig. 3.. Schubkarren miterhohter Rückenlehne, Er dient zum Transport von Holz, Reisbündeln, Pfählen, Dünger u. ſ, w. Er hat ei- ne auf das Rad geneigte, von zwei Trägern unter- ftüzte Rüenlehne,

Fig. 4 Gondelartiger Schubkarren, Die Gondel oder der Kaſten beſteht aus einem Bo»- den und Seiten von Flechtwerk. Zuweilen beſteht der Bodo aus Bretern, Man trifft ihn häufig in der Schweiz.

Fig. 5. Schubkarren mit wenig er- höhter Rükenlehne. Er iſt von gleicher Art, wie No, 3,, nur daß er keine Füße, und eine gekrumm-

wird von einem Pferde gezogen, das an ein vorn am Wägelchen befeſtigtes Ortſcheit angeſpannt iſt.

Fig. 9. Eine Gabeldeichſel zum Fort- fahren der Bäume. Man bedient ſich derſelben in der Schweiz zum Herabfahren der Bäume von der Höhe der Gebirge. Man befeſtigt ſie mittelſt einer Kette an den Baum, in welchen man einen Haken einſenkt, Man hat. hier nicht zu berhten, daß die Pferde verwundet werden, wenn der Bal- ken zu ſehr in Schwung kommt, wie dieß ſo leicht der Fall iſt, wenn die Pferde blos an Stri>ken an- geſpannt ſind,

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te Form hat. Man bedient ſich deſſelben hauptſäch» lich in der Gegend von Paris und in Belgien.

Fig. 6. Cin Schubkarren mit einem Kaſten aus Holzſchindeln. Dieſer im Can»- ton Bern gewöhnliche Schubkarren iſt leicht, und ohne Mühe zu verfertigen. Man verfertigt ihn auch aus einem Weidengeflecht.

Tig: 7- Eine Tragebahre mit drei Trä- gern. Da man ſie zum Tragen von Steinen und andern ſchweren Körpern benüzt, ſo hat man noch einen dritten Träger zugeſezt, damit die Laſt von ſechs Perſonen getragen werden kann. Man bedient ſich derſelven im Thal Maurienne in Piemont.

Fig. 8. Eine Tragebahre mit beweg» lichen Tragleiſten, Die zwei Tragleiſten, wel- <e die Träger vereinigen, können, ſo wie die Trä- ger ſelbſt, von einander entfernt, oder einander genä- hert werden, indem man ſie mittelſt Nägeln in ver- ſchiedenen Entfernungen in eigens dazu angebrachten Löchern befeſtigt. Man kann auf dieſe Art Kiſten oder große Blumentöpfe faſſen, und ſie von einer Stelle zur andern transportiren, Sie iſt in Italien häufig anzutreffen,

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