Teil eines Werkes 
Erster Band (1821) [Erster Band]
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IR einz Fahbritgarron.

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Tia. 1. Gentäuerte Küſen, die mit alaſirtem Bacrſreinen bekleidet ſind. Dieſe Kufen ſind in einem großen Theil von Spa- nien gewöhnlich. Diejenige, deren Beſchreibung wir hier liefern wollen, wurde in Catalonien ge- zeichnet. Sie war aus behauenen Steinen gemauert, innerlich mit glaſirten Backſteinen überzogen, die auf ihren Seiten eine Oberfläche von 3 Decim. im Quadrat darboten. Die Bacſteine werden ge- meiniglich durch einen Kitt von Sand und Kalk mit einander verbunden. Der magere Kalk hat hier immer den Vorzug. Dieſe Kufe hatte eine Tiefe von 18x Decim. an der niedrigſten Gegend des Gewölbs, und 20% an der höchſtem Die Länge betrug 2 Metres 4 Decim,

Der Buchſtabe A zeigt eine Oeffnung von einem Metre im Gevierte an, wodur<?) man mit- telſt einer Leiter in die Kufe hinunterſteigt. Sie hat einen nach innen Unterſtüßung ſchmaler Breter, die man dort an ein- ander legt, und worauf die Arbeiter die Weinleſe werfen, die ſie mit den Füßen treten, und hierauf in die Kufe fallen laſſen. An dieſen Kufen iſt ein Hahn B angebracht, wodurc);) man den Wein in einen ſteinernen Trog abzieht, der in der Erde

hervorſtehenden Rand zur|

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unter dem Hahnen angebracht iſt. BVei dem Durch- ſchnitt der Zeichnung ſieht man die glaſirten Bac» ſieine, womit die Wandungen der Kufe überzogen ſind. Badſteine von Fayence würden, wenn man dieſelben wohlfeil haben könnte, dazu ſehr tauglich

ſeyn.

Man baut vieſe Kufen gemeiniglich gegen eine Maver, oder noch beſſer gegen die Trogſeite eines Speiſekellers. Man braucht der Mauer der Kufe, die gegen ander? Mauern angelehnt iſt, nur eine Die von 2X Decim. und der vorderen Mauer nur eine Di>e von 5 Decim. an der Grundfläche, mit allmähligec Abnahme in der Höhe bis zu 4 Decim. Di>ke zu geben, wobei man innerlich die ſenkrechte Nichtung hält, Im Grunde bringt man eine kleine Neigung gegen den Hahnen an, um den Abfluß der Flüſſigkeit zu erleichtern,

Die beſte Art, dieſe Kufen zu bauen und ihnen die größte mögliche Feſtigkeit und Undurchdringlichkeit zu ertheilen, iſt die mittelſt des Steinmoörtels(en beton) ein Verfahren, das leider bei uns nur zu ſehr vernachläſſigt wird, und das ſich bei einer Menge von Bauarbeiten mit Nußen anwenden ließe, Da mir die Art dieſer Abhandlung nicht geſtattet, in alle nähere Umſtände dieſes Bauweſens einzugehen, ſv