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verweiſe ich hier, wie an mehreren andern Orten, auf die Männer vom Fach, auf ſolche Werke, die um- ſtändlich von dieſen Gegenſtänden handeln, Jh be- ſchränke mich auf die Bemerkung, daß man ohne gute Materialien, und ohne zwe>mäßige Manipu- ation derſelben keinen gut beſchaffenen Bau dieſer Urt erhalten wird. Man muß 3. B. gut gebrannte Backſteine, einen Ouarzſand, der von thoniger Bei- miſchung frey iſt, nehmen, oder ihn wenigſtens, wenn er dieſe Beimiſchung hat, lange auswaſchen. Der magere Kalk iſt unendlich vorzüglicher als der fette. Der Mörtel muß ſehr troken ſeyn, ſo daß er eine harte Maſſe? darbietet, wenn man ihn zwiſchen den Händen knetet, Die Lagen, die bei dem Cin- ſehen nach einander folgen, werden bei der Höhe eines Decim. durch Stampfen ſtark zuſammengedrückt, und die Arbeit muß mit einer ſolchen Schnelligkeit vor ſich gehen, daß dieſe Lagen keine Zeit zum Aus- tro>nen haben, Man muß dann die Vorſicht beo- bachten, ſie“ mit angefeuchtetem Stroh während der Unterbrechnng der Arbeit feucht zu erhalten und bei der weiteren Uebereinanderlegung mit Kalkmilch an- zufeuchten.
Dieſe Art von Kufe dient nicht blos dazu, den Moſt gähren zu laſſen, ſondern auch den Wein, ſtatt eines Faſſes aufzubewahren, wie am Ende dieſes Artikels erhellen wird. Sie hat zugleich den Vor- theil, ſehr ökonomiſch zu ſeyn, da ſie keine Repara- fur erfordert undſchr dauerhaft iſt, Sie nimmt über-
Zweyte
Fig. 1- Kufe, oder Ciſterne mit vrei Abtheilungen für Aufbewahrung der Weins Der Aufriß derſelben.
Fig. 2 Der Durchſchnitt derſelben. Man trifft dieſe Behälter in einigen Gegenden von Toskana, Der hier vorgeſtellte war in Räume gabgetheilt, wovon 1|e-
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dieß weit weniger Raum, als gewöhnliche Bütten ein, und verdiente wohl von allen Weinpflanzern zu einer Zeit nachgeahmt zu werden, wo das Holz immer ſeltener und theurer wird. Man kann meh- rere Kufen der Länge nach neben einander aufbauen, indem man Trennungsmauren anbringt. Cin wei- terer Vortheil iſt noch, daß man ſich derſelben in Jahren, wo die Weinleſe nicht in Fülle ausgefallen iſt, zur Aufbewahrung des Getreides bedienen kann, wie ich im Toskaniſchen geſehen habe,
Fig- 2 Gemauerte Kufe ohne Ge- wolb, Dieſe wurden in der Gegend voi Terra- gona in Spanien gezei<hnet, Sie war 6 Metres lang, 4 breit und 5 tief. Man baut ſie gewöhnlich aus Backſteinen, wie im vorigen Artikel geſagt wurde, Sie ſind mit einem Mörtel, ſtatt der gla- ſirten Backſteine überzogen. Man befeſtigt an dem vbern Theile Balken A, A, A, worauf man beweg- liche Breter B, B, legt, die einander ziemlich ge? nähert ſind, damit blos der Weintraubenſaft in die Kufe fließt, wenn man die Trauben mit den Füßen zertritt. In der E>e C bemerkt man eine Art von Schacht, der aus zwey Bretern errichtet iſt, die uns ten mit Löchern durchbohrt ſind. Man kann dadurch den Wein mit Hebern in dem Fal ausziehen, wenn der Hahn ſich verſtopfen ſollte, Dieſe Kufe hat gleichfalls, wie die vorigen, einen Hahnen D., und einen ſteinernen Trog zur Aufnahme des Weins,
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der ohngefäahr 4000 Bouteillen hielt. Ihr Durch» meſſer war 16 Decim, auf 16, Sie haben am
; obern Theil eine Oeffnung von 6 Decim. im Ge-
vierte, worin man nac Cingießung des Weins, einen hölzernen Dekel anbringt, den man mit Gyps
ſchließt, An dem vordern Theil ſieht man drei Oefk-


