125
ſißung nöthig würde, das.ſo vielſeitig nüßliche Arron? diſſement befördern.
Der Vorſchlag zu einem ſolchen Wechſel iſt nun dieſer:
1) Alles Land, welches ſich zum Feldbau nicht eig- nete und ſeiner Natur nach der Holzkultur angehörte, oder ausgezeichnete Stellen für die Obſtbaumzucht darböte, dürfte: größtentheils zum'"Anbau hoher Hölzer und zuin Obſibau beſtimmt werden.
2). Aller Boden hingegen, der zum Feldbau an- wendbar wäre, würde zur abwechſelnden Benutzung mit Feldfrüchten und mit Buſch- und Schlaghölzern ver- wendet.
3) Ein Beſißer von Aerland. und Waldung würde ſo verfahren: angenommen, er habe 100 Aer zum Feldbau paſſenden Holzboden, oder er habe nur 50 Ader dieſes Bodens und nehme 50 Aer ſeiner abgelegenen Felder dazu; ſo würde er dieſe 100 Aer in 24 bis 30 gleihe Schläge eintheilen 3 hiervon würden 12 bis 15 Schläge zum Geträide- und Fut- terbau und 12 bis 15 Schläge zum Holzbaue be- ſtimmt 3; beim Schluſſe der Feldrotation mit Gerſte, Hafer 2c. würde die Holzſaat mit untergebracht und dieſer Schlag dann bis 25 Jahr.dem Holzwuchſe überlaſſen 3 dafür würde ein 12 bis 15 jähriger Holz? ſchlag abgetrieben, gerodet, und zum Feldbau gezo- gen; ſo daß jeder Holzſchlag na< 32 bis 15 Jahren


