Teil eines Werkes 
Erste Fortsetzung (1820)
Entstehung
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S. 385.Geh-hin und ſich den Gothen in den Wäldern Schwedens und ſieh ihn auf den nebenliegen- ven kahlen Inſeln der Oſtſee. Cs iſt daſſelbe Volk; aber welch ein Unterſchied zwiſchen dem Menſchen von Blekingen und Smoland und dem von Laland und Fal- ſter; der ohne den Schirm und Dunſt der Wälder mitten im windeüberfahrenen Meere wohnt! Sieh den Berg- ſchotten in ſeinen rauhen und von einem langen Winter umlagerten Wäldern, den ſtarken, reiſigen und ſtattli2 hen Mann, und dann ſegle zu ſeinem Bruder hinüber nach den weſilichen Hebriden oder nach den ſchotländi- ſchen Eilanden, und du wirſt auf den kahlen und unz wirthlichen und von Stürmen, Regen und Schloſſeit ſchirmlos gegeiſelten Flächen, die im Meere gleichſam wegſchwimmen, einen ſchwächeren und kleineren und von der Natar faſt unterdrü&ten Mann finden. So groß ſchildern alle Beſchreiber dieſer Gegenden den Unterſchied der Menſchen deſſelben Stammes, Und wahrlich wir bedürfen nicht nach Schweden und Dänemark und Schottland zu gehen; wir haben die Beiſpiele vor der Tyvre. I< habe das Rieſengebirge, den Thüringer= wald, die ſtairiſchen Berge und andere Berge des Va-= terlandes bei mehreren Gelegenheiten zu Fuß durchwan- dert, und wie die Orte und die Lage und der Zuſtand der Orte verſchieden waren, ſo war auch das Menſchenge- ſchlecht verſchieden. In den Wäldern und Waldbergen ein friſcheres und ſtärkeres, auf und an den abgehorſie- ten und fahlen Höhen ein trüberes und ſchwächeres Ge- ſchlecht, und wieder die gegen Süden und Sudweſien