Teil eines Werkes 
Erste Fortsetzung (1820)
Entstehung
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und einzelnen Geſeßen der Ortſchaften und Gaue merkwürdige Belege.

S. 3834.In manchen Landſchaften Teutſchlands hat man in den leßten zwanzig und dreißig Jahren ſehen können, wie der heilloſeſte und ruchloſeſte Unfug mit den ed!en Bäumen und Waldern getrieben iſt und wie ganze Forſten ausgehauen und ganze Bezirke entblößt ſind, weil der einzelne Beſißer mit der Natur auf das wille kührlichſte ſchalten und walten kann. Was kümmert es den, der Geld bedarf und in zehen Jahren zu verbraus- chen gedenkt, wovon ſein Urenkel noch zehren ſollte, ob er eine vde und den Menſchen künftig wenig erfreuliche ja Menſchen oft kaum brauchbare Erde hinterlaßt? Er will leben, und ſie mögen auch ſehen, wie ſie es machen. Dies iſt der Ausſpruch, womit die meiſten Jetztlebenden unbequeme Fragen ihres Gewiſſens abweiſen, das noch zuweilen an eine Zukunft erinuert, die ſeyn ſoil, wie eine Vergangenheit geweſen iſt.

Wir haben die zu viele Verdünnung und Verwüe ftung der Wälder bisher meiſtens nur in der Hinſicht betrachtet, wie die Natur dadurch unlieblich und häßz lich, die Erde unfruchtbar und ſchlecht und das Klima entweder zu heiß oder zu rauh wird. Viel eruſter wird die Sache, wenn man ſie aus einem höheren Geſichts- punkte betrachtet, nemlich in Hinſicht des Einfluſſes, den ſie auf die Shwächung und Verſchlechterung des Menſchenſtammes hat. Dies kann man in allen Län- dern ſehen, wohin man nur den Fuß ſetzt.

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