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der unfruchtbar und ſich und ſeine Enkel endlich zu ſchwächlichen und jäammerlichen Halbmenſchen macht, wenn er das nothwendige Gleichgewicht der Elemente und Kräfte aufhebt. Die Luft kann zu hell und troFXen gemacht werden 3; dann wird ſie in einigen Ländern zu ſcharf und kalt, in andern zu ſcharf und zu heiß, in jedem Fall aber unfruchtbar, je nach dem Himmelſtrich, unter welchem die Länder- liegen. Und nun ſtehen wir an unſerer Ueberſchrift, an den Forſten, wir ſtehen, wie man ſagt, vor dem Walde.“
Und ich möchte, daß recht viele in Liebe und Chr- furcht ſtill ſtänden vor dem Walde, daß unſeren Jeßtt- lebenden ſolche Ehrfurc<t vor den Bäumen eingeflößt werden könnte, nit welcher einſt Moſes und Abraham vor ihren Bäumen anbeteten, mit welcher no heute der ſtille und fromme Hindu unter den Palmen, ſeines Indus und Ganges ſich lagert, und mit welcher unſere Ahnherren, die alten Germanen, ihre heiligen und von Feinem Beile verlezlichen Haine uralter Cichen und Bu- <hen betraten. Denn jetzt wird in vielen Ländern Cu- ropa's die Axt, die an«den Baum gelegt wird, häufig zu einer Art, die an das gänze Volk gelegt wird. Nächſt den Sternen, die oft zu hoch uber unſern Häuptern glänzen und uns oft auch zu hehr ſind, als daß wir uns mit ihnen beſprechen könnten, haben wir Menſchen keine freundlichern Boten,' die gleimſam zwiſchen Himmel und Erde hin und her wanken, als die Bäume, Wer hat je unter ihnen gewandelt mit ſtillem Muthe, dem ſie nicht oft alle Sorgen und Eitelkeiten des Lebens hinweg»


