Teil eines Werkes 
Erste Fortsetzung (1820)
Entstehung
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S. 365.Der Menſch hat gewiß einſt in einem viel liebenderen und klareren Verſtändniſſe mit der Na- tur geſtanden, die damals ganz ſeine Natur war, er hat ihr gewiß vieles. ablauſchen und abfragen, ja ab- fühlen können, wovon einzelne Wahrzeichen und Sagen noch übrig ſind, welche die ſogenannten Klugen für Al» bernheiten und Aberglauben erklären und wovon die, welche daran glauben, meiſtens ſowohl Deutung als Bedeutung verloren haben. Der Inder und Aegypter hat einſt gewußt, wo er die Wälder niederhauen und wo er ſie ſchonen und pflegen, wo er die Waſſer eindämmen und wo er ſie abzapfen, gegen welche Sonnenſeite er für ſich das Haus,;und gegen welche für ſein Vieh die Hürde bauen ſollte. So der Grieche ,. der Hiſpanier, der Germane, jeder in ſeinem Lande und in ſeinem Volke.

S. 373.Wir denken uns Teutſchland, unſer Vaterland, oder das Germanien der Alten, wie es zu- erſt. in einem rohen und wilden Zuſtande war, ehe die herrſchende und bildende oder zerſtörende Menſchenhand darin Veränderungen hervorgebracht hatte. Da lag es unter einem ziemlich nördlichen Himmel, mit dichten und zum Theil undurc<hdringlichen Wäldern bede&t, wodurch der Ur und das Elennu ſcheu hinbrauſeten und worin Bg- ren und Wölfe heulten; das Uebrige waren mit Mooſen und Geſiräuchen bedeXte Haiden. und Sümpfe;- die Ströme und Seen ohne feſte Ufer; FXurz alles der eigez nen Gewalt oder dem, Zufall preis gegeben. Weun zu dieſer Zeit Menſchen das Land bewohnten, waren es ein?