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rohe Länder qls Pflanzer gekommen ſind... Auch die Pe- lasger und Hellenen hatten ihre Beſtien'- und Schlanz genbändiger und Würger, ſelbſt aus unſerer germaniz- ſchen Vorzeit werden ungeheure Wölfe und Schlangeu erzählt, dergleichen wir nun nicht mehr ſehen. So iſt die ewige Ordnung: der Natur, daß das Unedleve und. Unz vollkommnere weichen oder-untergehen muß, wann das Edlere und Vollkommnere“fich bilden und entwickeln foll.“
S- 3621155 Das- Gewürm ſucht Dunkelheit und Schlamm u'n5"Koth, worüber die Sommerhitze, von keinen Lüften bewegt ,“ brüten-kann."Darin gedeihen üppige oder wohl gär giftige Pflanzen am beſten, und die unedelſten'der Thiere, Die edleren Thiere wollen ſehon mehr auf dem Feſten tretennund: verlangen mehr Luft und. Licht. Der Menſch aber, der vom Himmel ſtammt, kann des bewegten Aethers- und Lichtes nicht entbehren. Darum zapft er die Sümpfe:ab, damit die faulen Düuſte ſchwinden, und haut die Wälder nieder, damit die Lüfte frei athmen und als Winde ſpielen, ja als Stürme ſauſen können; daxun öffnet-er ſich Hügel und Höhen,“damit er das Licht ſchzauew und ſchlürfen konne. Bei dieſer Arbeit, die beides für das Aeuſſere und Innere, für die Noth des Leibes und ſür die Weide des Geiſtes iſt, ſchafft er ſich im Ablauf der Jahrhun- derte endlich beides, Schönheit und Kraft: er bringt die Natur und ſich in das Gleichgewicht und die Ueber? einſtimmung, worin die Naturals die ſchönſte erſcheint und worin er der ſtärkſte wird.“


