vo Untermärkerödorf bis Kirchberg, am Wagram, wo überall Wein gebauet wird, iſt hierüber nur eine Stimme unter den Hauern (Winzern,) und zehn- und mehrjährige Erfahrunz gen beſtätigen es leider hinreichend, daß Wein- gärten, auf alten ausgeha>ten friſch] ausgeſeßt, ſchwer in die Höhe zu bringen ſind, und in; kur- zer Zeit wieder eingehen.“
„Dieſer Erfahrung zufolge, laſſet nun die Be- ſißer ihre bisherigen Weingärten in den alten Gebirgen eingehen, geſtalten ſie zu Aerfeld
"um, und legen dafür neue Weingärten auf dem bisherigen Aerfelde an.“
Cs wird nun gezeigt, daß dieſes darum nachtheis lig iſt, weil die-alten Weinberge die beſte Lage haben. Alsdann wird unterſucht, wie man bei Erneuerung der Weinberge verfährt, und gezeigt, daß die neuern Stö>Xe in die ausgeſaugte Erde zu ſtehen kommen.
Hierauf fährt der Verfaſſer Seite 42 fort.
„„Wenn nun nach. der Theorie und Erfahrung auch der fruchtbarſte Boden durc beſtändigen ununterbrochenen Anbau endlich erſchöpft wird, ja, wenn auch ohne gänzliche. Entziehung aller Nahrungösſtoffe durch unveränderten Bau. eines und deſſelben Gewächſes. ſchon wenigſtens das quantitative Verhältniß dieſer Stoffe dergeſtallt geſivret wird,: daß, wenn gleich andere Pflanzen in dieſem- Boden noch rec<ht gut gedeihen!, doch das ſo lange ununterbrochen darauf gebaute Gez


