Teil eines Werkes 
[Hauptband] (1819)
Entstehung
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Länge von 7.0 bis 89 rhein..Fußen keine Aeſte haben, und mithin lang und ſchön genug erwachſen ſind.

2) Das Holz behält bei freiem Stande zu viel Aeſte und iſt daher weniger tauglid.

Dieſer Einwurf iſt nur gegründet ,. in ſo fern von ſehr weitem Stande der Bäume die Rede iſt, die man 'ohne alles weitere erwachſen läßt- Außerdem hat man es bei ver Baumfeldwirthſchaft noch mehr in der Ges walt, aſtloſe Bäume zu erziehen, als im ordentlichen Walde bei dem beſten Schluſſe. Unter tauſend Fichten- und Tannenklößern, die im Schluſſe erzogen ſind, lie- fert kaum einer ganz aſtloſe Breter, weil bei den Fich-= ten und Tannen die abgeſtorbenen Aeſte noch viele Jahz- re nach ihrem Abſterben an den Bäumen bleiben und im Holze verwachſen. Durch' das Ausaäſten der-jungent Stämme hingegen laſſen ſich ganz reine Bretbäume er= ziehen. Zwar erleidet. man durch eine-ſol<e Schneide» lung einen Verluſt am Zuwachſe des Holzes.. Dieſer Verluſt wird jedoch uur in ven. gewöhnlichen Wäldern nachtheilig. Bei unſern Baumfeldern aber nicht; denn ſo viel wir den Holzwuchs verkleinern, ſo viel vergrö- ßern wir den Fruchtbau, oder vermehren den Gras2 wuchs und die Biehweide durc) die Schneidelung,

Es giebt aber auc) ſogar Falle, wo die aäſtigen Bäume mehr Werth haben, als die ganz reinen und in manchen Staaten wird daher die weite Baumpflan- zung ausdrüFliH verordnet ,. um äſtiges Holz zum