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früchte erlangen müſſe, als gegenwärtig, iſt nicht zu beſtreiten 3 weil man Früchte au Orten erzieht, wo ſouſt keine erzogen werden. Daß man aber aud) dabei mehr Holz erlangen müſſe, geht aus dem unter No. 2 aufgeſtellten und erwieſenen Satze hervor. Hätte man nun auch keine andern Vortheile durch die Verbin- dung des Feldbaues mit dem Waldbau, als die ver- mehrte Frucht- und Holzerziehung z; ſo wäre dadurch ſchon viel gewonnen. Dieſer Gewinn erſchöpft jedo<? bei weitem nicht alle. Vortheile dieſer Verbindung, wie unten gezeigt werden ſoll.
Allein, jedes Ding hat ſeine Licht- und ſeine Schattenſeite, und bevor wir weiter gehen, wollen wir auch die leßtere betrachten.
Es können hauptſächlich folgende Einwendungen und Ausſtellungen gegen das vorgeſchlagene Verfahren gemacht werden,
1) Man erzieht dabei nicht ſo, gerades und langſc<äftiges Holz, wie in den ordentlichen Wäldern,
Antwort. Nur weniges Holz muß zufolge ſeiner Anwendung ſehr lang, ſchlank und dabei ganz gerade ſeyn. Zur Exziehung dieſes Holzes bleibt aber ſicher noch Waldfläche genug übrig, die nicht zur Baum-
' feldwirthſchaft angewendet wird. Daß man aber auch ſogar bei ruthenweiter Pflan- zung noh recht ſchönes Holz erziehen könne, beweiſet die Beilage No, 53, wo 70jährige Stämme auf einer


