Teil eines Werkes 
[Hauptband] (1819)
Entstehung
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die Eutfernung/ in welcher män die Bäume erzieht, das Alter,:welches man ſie erreichen läßt 26.

Wenn die gepflanzten Bäume das beſtimmte Al- ter erreicht haben, ſo werden ſie ausgegraben, benukt und andere werden angepflanzt, aber nicht in die alten Linien, ſondern zwiſchen dieſelben. Hierauf tritt das ſchon beſchriebene Verfahren auf's neue ein.

Entwi&eln wir nun einige Vortheile dieſes Ver- fahrens:

Ein Baum hat in der erſten Hälfte ſeines Lebens viel weniger Raum nöthig, als nach erlangter Boll- kommenheit. In unſern Wäldern geben wir aber ei- nem Baum oft 109 Jahre Zeit bis zu ſeiner Benuz? zung, und entbehren alſo 99 Jahre den größten Theil des Raumes, auf dem er ſiehet, Offenbar bleibt da- bei ein zu großer Theil der Erdfläch<e unbenußt, den wir bei dem vorgeſchlagenen Verfahren vollſtändig be nußen,

So: lange nämlich die, Stämme noch klein ſind, dient bei dieſem beinahe die volle Erdfläche zum Feld= bau; haben ſie aber die Größe erreicht, daß ſie dem Fruchtbau ſchaden, ſo werden ſie theilweiſe herausge= nommen, und es tritt alſo die Holzbenußung an die Stelle der Fruchtbenutzung. Hier erndten wir alſo unz unterbrochen/ in den gewohnlichen Wäldern aber nur nach großen Zeiträumen,

Daß man bei dieſer Bewirthſchaftung mehr Felde

* Mann