8
Die Beilage No. 4 enthält hierüber eine auffallende Beobachtung, und in den Waldungen hat man tauſend- fache Gelegenheit, ſich von der Wahrheit dieſes Saßes zu überzeugen.
Wer aber aud) nicht dieſe Ueberzeugung hat, der kann dod) auf keinen Fall der allgemeinen und ganz un- leugbaren Erfahrung widerſprechen, daß unter übrigens gleihen Verhältniſſen, die Feldfrüchte auf gerodetem Waldboden beſſer gedeihen, als auf lange beuußten Ye&ern, und daß dagegen auf verlaſſenem AFerlande das Holz beſſer wachſt, als in abgenutzten Waldungen. Mag ſich nun dieſe Erſcheinung gründen, worauf ſie wolle, die Thatſache beſicht, und darauf kommt es für den vorliegenden Zwe einzig und allein an.
Wenn nun aber dem Vorſtehenden zufolge:
3) der Boden durch Bearbeitung fruchtbarer wird,
2) freiſtehende Bäume viel ſchneller wachſen, als im Schluſſe ſtehende, und
3) die Abwechſelung mit Wald und Feld beſſere
Erndten an Holz und Früchten giebt; ſv müſſen unlcugbar große Vortheile erlangt werdet fönnen, wenn man den Feldbau mit dem Waldbau verbindet.
Dieſe Verbindung ſoll auf folgende Art geſchehen:
3) den zum Feldbau anwendbaren und für unſern Zwe auserleſenen Wald theilt man nach Maasgabe des Bodens ,, des Clima's, der zu erziehenden Holzarten und des Zwe&s, für


