Teil eines Werkes 
[Hauptband] (1819)
Entstehung
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ben, ſo können wir es auch iin Walde... Gott gad dem Menſchen Verſtand und will, daß er ihn gebrauche.=> Die unzeitige- Berufung auf den Haushalt der Natur wird alſo hierdurch als unſtatthaft abgewieſen.

Es giebt Wahrheiten, die ſo offen vor Augen lie: gen, daß es unbegreiflich iſt, wie ſie unerkannt bleiben oder gar beſtritten werden können. Dahin gehört der vorliegende Saß über den Holzwuchs im gedrängten und im freieren Stande. Die Akten der Natur liegen vor uns, und ſind.in Betreff des obigen Saßes ſo ver- ſtändlich und klar für Jeden, daß er nur hineinzuſehen braucht, um Feinen Augenbli> mehr zweifelhaft zu bleiben.

Da ſich aber Viele gewöhnt haben, nicht in der Natur, ſondern nur in Büchern zu leſen z ſo theilen roir für ſolc<e aus dem großen Erfahrungsvorrathe in den Beilagen No. 2 und 3 einige mit, die ſtatt vieler die- nen können, utid halten dadurch unſern erſten Saß ſolange für hinlänglich erwieſen;: bis irgend jemand noch einen gegründeten Zweifel dagegen aufſtellt.

Der dritte Saß läßt ſich zwar nicht ſo bündig erweiſen, wie der zweite, und wird nicht ſo allgemein für wahr anerkannt, als der erſte; allein der Landmann kennt und benußt ſchon längſt die Erfahrung, daß Abwechſelung mit den Feld= früchten-nüßlicy iſt, und geſchi& te Gärtner wiſſen recht wohl, daß man an die Stelle eines ausgegangenen

Baumes keinen andern von eben der Art pflanzen darf-.