Teil eines Werkes 
Zweite Fortsetzung (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

vort 24 und hier nur 32 Aer zu ſchlagen hat: ſv wird auch in der halben Zeit der Ertrag dort dop- pelt ſo groß ſein, während bei No, 1. nach der ge- wöhnlichen Bewirthſhaftungsweiſe der Ertrag von"den Durchforſtungen verhaltnißmajig nur ſehr gering wäre.

Nachdem ich in dem erſien Heftchen dieſer Schriſt die Jdee der Baumfeldwirthſchaft auf vorſtehende Art entwikelt und abgeſchloſſen hatte; ſagte ich daſelbſt Seite 19= gleichſan1 im Borbeigehen: Es gabe auch Telder, welche kaum die Bearbeitung lohnten'; zu gro- ße ſchlechte Felder aber, die nicht ördentlich bearbeitet werden könnten, wären oft den. Beſitzern nachtheilig 3 auf der Halfte des Landes würden ſie bei hatbey'Ar- beit einen gleich großen Ertrag haben, und ich rieth daher, dergleichen ſchlechtes und überflüſſiges Land lie- ber zur Holzerziehung zu verwenden.

Nächſidem- erwähnte ich daſelbſt,- ebenfallsnur beiläufig, daß.man auch auf den beſten Feldern, auf welchen man den Fruchtbau niemals aufgeben wollte, in vielen Gegenden durch den erweiterten Obſibau mehr Holz und mehr Nahrungsmittel erlangen könne.

Dieſe Stellen hat man nun ſo mißdeutet, als wolle ich alles Feld in Wald, und allen Wald in Feld verwandelt haben. Gegen eine ſolc<e Auslegung muß ich mid) aber ausdrucklich verwahren, indem die Holzerziehung auf den jeßigen Feldern durchaus nicht weſentlich zur Idee der Baumſeldwirthſchaft gehört,