Ganz anders iſt das bei No, 2. Die Auslage für die Bodenbearbeitung wird in den erſten Jahren durch den Fruchtbau erſeßt, wie die Verpachtungen der Holzſchläge, zur Fruchterziehung auf nur etliche Jahre, beweiſen. Rechnet man nachher, wenn die Reihen- pfianzung mit jungen Fichten geſchehen iſt, den Frucht- erirag vom aſien bis zum 20ſien Jahre auf den Aer durchſchnittlich nur zu 4 Thaler; ſo bringt der 24 Aer große Schlag in 20 Jahren 1920 Thlr. ein, wobei in dem ganzen Zeitraume noch keine Zinſen gerechnet ſind.
Vom 2oſten Jahre an, ſoll weder Frucht- noch Heuertrag mehr in Anſchlag kommen; nehmen wir aber dagegen an, daß von jener Zeit bis zum 4oſten Jahre obiges Kapital mit 5 vom Hundert verzinſet werde, ſo erwächſt dieſes. bis dahin zu der Summe von 33840 Thalern, und bis zum 6oſien Jahre würde dieſe Sum- me ſich abermals verdoppeln, mithin 7630 Thaler-be: tragen,
ILir könnten dabei auch noch die Weide und die bis dahin gewiß ſchon einträglich gewordenen Durch- forſtungen in Anſchlag bringen, wollen jedoch dieſe bei vem, Geldanſchlage gänzlich übergehen.
In dem bojährigen Alter wird dann von den auf No. 2« bei freierem Stande erzogenen Fichten ein Stamm in den andern gerechnet gewiß eben ſo viel Holzmaſſe enthalten, als bei No. 1. im 12oſten Jah- re, und die Stamumzahl wird bei No.- 2. auf x Aer ſv groß ſein können als bei No, 1,3 da man aber


