Teil eines Werkes 
Zweite Fortsetzung (1822)
Entstehung
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triebe auf gewöhnliche Art behandelt wurden, und von denen jedes 1440 A>er groß iſt.

No. 1. ſoll wie bisher fortbewirthſchaftet werden, man hat alſo jährlich 12 Aer abzuſchlägen. No. 2+ wird zur Baumfeldwirthſchaft beſtimmt und im dieſer Beziehung auf 6ojöhrigen Umtrieb geſeßt, was bei der Bauinfeldwirthſchaft deßhalb geſchehen kann, weil man durch ſie in der halben Zeit wenigſtens: eben ſo ſtarke Bäume erlangt, als es auf" gleichem Boden im Schluſ- ſe möglich iſt. Dabei hat man alſo jährlich anſtatt 12 Aker- künftig 24 Aer abzatreiben.

Daß man dabei gleich anfangs auf einem ESdltla- ge von 24 Adern jährlich mehr Holz erlangt, als auf einem Schlage von 12 Adern, iſt klar; wir ſeßen aber dieſen aus der vergrößerten Schlagfläche im Anfange unmittelbar hervorgehenden Ertrag jeßt ganz bei Sei2 te, und faſſen blos den Unterſchied ins Auge, welchen die Baumfeldwirthſchäft an fich hervorbringt.

Die Kulturkoſten des 12 Aer großen; Schlags von No. 1. werdeu dem Waldbeſitzer für ſeine Perſon nur ſelten wieder zu Theil, weil er die Holzbenußtzung nicht leicht wieder erlebt. Er muß alſo bei der gewöhn- lichen Forſiwirthſchaft nicht nur Geld ausgeben, ohne wieder etwas dafür einzunehmen, ſondern muß auch meiſt für ſeine ganze Lebenszeit jede andere Benutzung von einem ſolchen Schlage entbehren, dabei aber doch den Forſtſchuß beſorgen und vielleicht auch noch foſta ſpielige Nachbeſſerungen machen.