Teil eines Werkes 
Zweite Fortsetzung (1822)
Entstehung
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dieſer Abwechſelung beide== das Holz und die Feld- früchte= im Wachsthame gewinnen.

Geleitet durch die oben erwähnte Grundidee, daß man bei dem langſamen Wuchſe des Holzes den Wald- boven zu. ſchlecht benußt, und geſtüßt auf die vorſie- henden drei. Erfahrungsſäße, ſchlug ich nun vor:

Man ſollte den Waldboden an ſchiF&lichen Orten bearbeiten und etliche Jahre mit Feldfrüchten beſiellen, ſodann eine dem Standorte, dem Zwe>e und den Be- dürfniſſen angemeſſene Holzart"reihenweiſe dergeſtalt pflanzen, daß die Baumreihen 1 bis 4 Ruthen=- die Stämme ſelbſt aber in dieſen Reihen nahe an einander zu ſtehen kämen. Zwiſchen dieſen Baumreihen ſollte der Feldbau ſo lange betrieben, oder das Gras ſo lanz ge benußt werden, als es das heranwachſende Holz er? laubte.' Wollte man dabei den Getreidebau oder den Graswuchs vorzüglich begünſtigen, und beides länger benußen als gewöhnlich 3 ſoſollte man die Baume aus- ſchneideln und das Laub zum Viehfutter, die Nadelholz zweige aber zur Einſtreu verwenden.

Nachdem die gepflanzten Stämme ſo groß geworz- den waren, daß ſie ſich im Wacsthume hinderten, ſollte man ſie allmählig auslichten und mit dieſen Durch- hauungen ſo lange fortfahren/ bis zuletzt noch die an- gemeſſene Anzahl von Bäumen übrig ware;

Die' gegründeten Einwendungen, 3. B. daß vie- le Waldungen ſich wegen ihrer Lage und Beſchaffen- heit nicht zu dieſer Wirthſchaft eigneten, vaß man nicht glle Holzſortimente. bei dieſemVerfahren erziehen könn-