LO Beides iſ zu unterſuchen: a) durch eigene Beaugenſchéinigung und öconomiſche. Beurtheilung, b) dur< Erforſchung ihres bisherigen Nußens oder Ertrags, und c) durch Vergleichung, Prüfung und wechſelſeitige Be- rxichtigung der Reſultate beider.
G0 101 Dabei ndthige Berüú>kſichtigungen.
Dá nur der reine Nuten oder reine Ertrag den Werth einex Sache beſtimmt, ſo ſind alſo:
a) von dem rohen Ertrage, alle Aus8gaben, welche die Gewinnung und Erhaltung deſſelben verurſacht, ſo wie alle auf dem Gegenſtande haftenden Laſten und Abgaben, abzuzichen;
b) die gewdhnlichen(nicht aber die außerordentli- <en) Unglücksfälle, welche entweder in der Natur der Sache ſelb(z. B. geringer Ausfall der Erndten, gewöhn- liche Sterblichkeit des Viches 2c.) oder in Localverhältniſſen ( Ucberſchwemmung) begründet ſind, fo wie
c) die Local- und Zeitverhältniſſe,(Schwierig- feit der Bewirthſchaftung durch die Localität, Art der Ver- werthung der Erzeugniſſe, beſtchende Preiſe der Tagelöhne und andere Bedürfniſſe 2c.) zu berú>fichtigen,
G4 20, Gegenſtände, welche keinen Ertrag geben, Pon- nen niht veranſchlagt werden. Nur ſolche Gegenſtände, welche eine Nußung gewähren
können, haben einen wahren Werth und fönnen veran chlagt y B 2 wer-


