Teil eines Werkes 
2 (1822) Das Verfahren bei Fertigung der Ertrags-Anschläge über Landgüter nebst dazu gehörigen technischen Nutzungen durch Beispiele erläutert
Entstehung
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bemerkt beſonders,daß Lehngelder ſich nicht anders als nah W24jährigen Durchſchnitten berechnen ließen. Jn Betreſf der Lehngelder bin ich mit Recenſenten volléommen einverſtanden, ja es kann wohl ein Durchſchnitt aus einem noch lângeren Zeitraume nôthig werden. Allein für den größeren Theil der daſelbſtangegebenen unbeſtän- digen Gefälle, z. B. Hausgenoſſenzinſen, Schußgelder, Zehenten, Miethzinſen, Zapfengelder 2c. halte ich Durch- ſchnitte aus 6 Jahren in der Regel für zureichend, und finde um ſo mehr eine Abânderung der angegebenen Stelle unndchig,/ als es daſelbſt ausdrúcklich heißt:

alle dergleichen Einnahmen werden nach Durchſchnit- ten ihres Ertrags in den leßtern 6 Jahren veran- chlagt, wenn nicht beſondere Umſtände: an- dere Durchſchnitte nöthig machen.

3) Kann Recenſent es nicht billigen, daß nah Seite75. die Transportkoſtendes Getreides zum Markteohnè Ausnahnie in Abzug gebracht werden ſollen, und hält diè daſelbſt angegebenen Normalſäße von resp. 1 gr. und 6 pf: pro Schfl. auf die Meile für zu hoch.

Dagegen habe ich nur zu erinnern, daß an gedachténi

Ortevon der Ausmittelung der Getreidepreiſe(welche auf

alleúbrige Säße des Anſchlags Einfluß haben) die Rede

iſt, was Recenſent ganz zu überſehen ſcheint, und daß ein anderer Beurtheiler in den Möglinſchen Annalen, sten

Bandes ètes Stück, Seite 527., die angegebenen Normal:

ſähe viel zu niedrig findet.