Teil eines Werkes 
2 (1822) Das Verfahren bei Fertigung der Ertrags-Anschläge über Landgüter nebst dazu gehörigen technischen Nutzungen durch Beispiele erläutert
Entstehung
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daß bei allen Berechnungen ſtets der Zuſtand des vors handenen Jnventariums berúcfſichtigt, und daſſelbe nah Erforderniß ergänzt werde.

Seite 94. meiner Schrift heißt es aber:

3) bei allen Berechnungen wird ſets der Zuſtand des vorhandenen Jnventariums| berückſichtigt, und- daſſelbe nach Erforderniß ergänzt.

Soll aber ein Nubungsanſchlag zu einer Berechnung des Werths des Guts dienén,, ſo werden-die Berechnungen ſets ſo angelegt, als wenn fein Jn- ventarium beim Gute vorhanden ſey, ſondern daſſelbe ganz angeſchafftwerden müßte.

Indem Herr Recenſent beide Säße für Widerſprüche halt, überſieht er, daß imerſteren von dem Verfahren bei Ausmittelung des- dermaligen Ertrags eines Guts, (Pachtanſchlag 2c.) im ziveiten aber von dem- Verfahren bei Ausmittelung desWerths des Guts(Kaufanſchlag 2c.) die Rede iſt. Jm erſtern Falle muß natürlih das vor- handene Jnventariumund der Zuſtand deſſelben berúckſich- tigt, im zweiten aber, meiner Anſicht nah, der Werth f des Guts und der Werth des vorhandenen und anzuſchaf-

fenden Jnventariums genau unterſchieden werden. Wergl.

$. 145. und 147. der angezeigten Schrift und die in ge-

genwärtiger Abhandlung gegebenen Beiſpiele eines Pacht-

und Kaufanſchlags.

2) Hâlt Recenſent bei den unbeſtändigen Gefällen den Durchſchnitt aus 6 Jahren(Seite 66.) für zu kurz und