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Flotbeck und dessen diesjährige Bestellung, mit Hinsicht auf die durch dieselbe beabsichtigten Erfahrungen : ein Wegweiser für die landwirthschaftlichen Besucher desselben mit angehängten Flotbecker Garten-Versuchen im Jahre 1821 / vom Freyherrn von Voght
Entstehung
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Semipalatinsk, wo dieſer Waitzen mit ſo großem Er⸗ folg cultivirt wurde, liegt 500 29 45 Norderbreite= 770 52 450 Partſer Laͤnge.

Da dieſe große climatiſche Verſchiedenheit die Cultur nicht behindert hat, ſo iſt zu vermuthen, daß ſie bei uns fortkommen werde.

Vom Boden ſagt man, er ſei ſchwarz⸗grauer Sand, Thon und Kalchmergel enthaltend; Wermuth, Heidenkraut, Genſter ſeyen die natuͤrlichen Kraͤuter, der Ceratacarpus arenarius, Salsola Clavifolia und oppositi folia, Corysper- mum hyssopifolium, der Chondrilla die hauptſaͤchlichſten Unkraͤuter aus Fichten und Birken beſtehen die, die Fei⸗ der umgebenden Waldungen.

Der fruchtbare Boden traͤgt 3 auf einander folgende Waitzen Erndten und man wundert ſich daruͤber, bemerkt zu haben, daß nach dem 3ten Jahre die Saat ausarte.

Man ſaͤet vom Aufang April bis zum 10ten Mai 10 b auf 100 Quad. Klafter, welches unſerer Ausſaat ſehr nahe kommt.

Ein feuchtes Fruͤhjahr und ein feuchter Sommer ſind der Pflanze forderlich.

Alles was man hier uͤber dieſen Waitzen ſagt, vermehrt mein Bedauern daruͤber, daß der Zuſatz im Bericht, daß dieſes Korn von keinem Roſt⸗ und Mehl⸗Thau ſo wie auch von keiner Art Brand je litte, ſich, wenigſtens was den Roſtthau betrifft, leider nicht bewaͤhrt hat.

Ich habe ſoviel und ſo oft durch den Roſtthau gelitten, daß ich viele Jahre hindurch die Witterung in dieſer Hinſicht bemerkt und dabei mich uͤberzeugt habe, daß die pioͤtzlich gehemmte Ausduͤnſtung der Pflanze und die dadurch verurſachte Laͤhmung der unzaͤhligen und im geſunden Zu⸗

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