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die Erndte nicht ſtaͤrker iſt, als ſie vor dem Mergeln war, obgleich man bemerkt haben will, daß nach der Beduͤngung ſich noch im zweyten, ja im dritten Turnus, eine groͤßere Thaͤtigkeit des Bodens zeigt.
Herr Iverſen(7⁰) meint, daß der Boden, der vor dem Mergeln das
um wie viel 7te Korn Waitzen brachte, nun das 10te nas (uurcß terag ſtatt das Ste Gerſte 2 ⸗ 16te ⸗ Mergeln ver⸗„„ 10te ⸗ Hafer ¹„ 14te ⸗
mehrt werde. 3 Da Duͤnger und Boden derſelbe iſt, ſo liegt dieſe
Vermehrung in der Kraft⸗Entwickelung und ſonach ließe ſich dieſe Vermehrung nach den bisher dargelegten Grund⸗ ſaͤtzen berechnen(71). Im erſten Jahre gewoͤnne die Kraft
Erdart, verbeſſerten Textur des Bodens die Rede iſt; wie die des Thons auf Sandboden, deren Dauer viel⸗ leicht nicht zu berechnen iſt.
) Beytraͤge zur Kenntniß der Schleswig⸗Holſteiniſchen Landwirthſchaft und ihrer jetzigen Verhaͤltniſſe. Au⸗ guſtenburg 1819, bey Steinacker in Leipzig.
Das Werk eines aufmerkſamen und denkenden Land⸗ wirths, der die Holſteiniſche, insbeſondre aber die Schleswigſche Wirthſchaft ſehr genau kennt.
Es enthaͤlt unſtreitig das Beſte, das uͤber den rohen und reinen Ertrag dieſer Guͤter vor und nach dem Mergeln in Verbindung mit Rapſaatbau, ſo wie uͤber ihren Werth und das Verhaͤltniß deſſelben zur Pacht⸗ ſumme geſagt worden iſt..
Es iſt zugleich das Neueſte.
Wie d. Wir⸗(¹) Wenn bey demſelben Grade des Reichthums durch die
kung d. Mer⸗ Erdmiſchung ein hoͤherer Ertrag hervorgebracht wird, Leliahind ſo ſteht die Vermehrung des Ertrags in einem directen der Kraft zu Verhaͤltniß mit der Erhoͤhung der Kraft, das heißt: berechnen der Factor, welcher die Kraft darſtellt, muß ſo lange ſey. erhoͤhet werden, bis durch ſeine Multiplication mit dem
Reichthum der Grad der Fruchtbarkeit herauskomme, der zur Hervorbringung der groͤßern Erndten noͤthig iſt. Z. B., wenn, um das?te Korn Waitzen hervor⸗
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