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Meine Ansicht der Statik des Landbaues im Jahre 1817 mit angehängten in späteren Jahren hinzugekommenen Anmerkungen / Caspar von Voght
Entstehung
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ſonach 3⁰, ſupponirt man die Kraft nach der Braache 7, ſo wird ſie 10°. Im zweyten Jahre gewoͤnne die Kraft ſonach 40 nach Abzug der Waitzen⸗Erndte 13⁰. Im drit⸗ ten Jahre gewinnt die Kraft ſonach 3⁰, bey der Gerſte

16⁰.

Im vierten Jahre bleibt ſie bey dem Hafer, 16⁰.

Im fuͤnften Jahre verloͤre ſie, wenn Cerealien gebauet wer⸗ den, irgend etwas und fuͤhre dann fort ſich jaͤhrlich zu ver⸗ mindern(), und waͤre dann in irgend einer Periode wieder das, was ſie vor der Braache war.

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zubringen, 4200 Fruchtbarkeit noͤthig, und der Reich⸗ thum 600 war, ſo war die Kraft 7.**

Bringt daſſelbe Feld das 10te Korn, ſo beweiſt die ſes 6000° Fruchtbarkeit; da der Reichthum 600 bleibt, ſo war die Kraft 10, ihre Zunahme alſo 30.

Wird nun von dieſer Erndte nach oft erwaͤhnten

Grundmaͤtzen die Erſchoͤpfung abgezogen, ſo zeigt der

(1*²)

zu einer gegebenen darauf folgenden Erndte nothwen⸗ dige Grad der Fruchtbarkeit, wie viel wiederum der Kraft durch die Miſchung zugelegt worden ſeyn muͤſſe, um mit dem nachgebliebenen Reichthum dieſe Frucht⸗ barkeit hervorzubringen.

Danach ſind die obigen Verhaͤltniſſe berechnet; ihre Richtigkeit beruht auf die Richtigkeit der Iverſenſchen Angaben, zu welchen ich das hoͤchſte Zutrauen habe. Ob die Kraft nach dem 5ten Jahre ſich in einem gege⸗ benen Boden, wenn z. B. Rapſaat, Waitzen, Gerſte, Hafer gebauet waren, vermindere? um wie viel ſie ſich vermindere? ob in den folgenden Jahren in einer glei⸗ chen, oder abnehmenden oder ſteigenden Progreſſion? muß fernern ſehr zu wuͤnſchenden Erfahrungen uͤber⸗ laſſen bleiben.

Wird die Koppel nach dem aten Jahre zur Weide in Klee gelegt, ſo waͤre darauf zu achten, ob, wie mir von einigen Landwirthen verſichert worden, zwar der Kler gut gerathe, die natuͤrliche Benarbung aber ſo ſehr ausbleibe, daß mit dem Ausſaͤen von Honig⸗Gras, Ray⸗Gras und dergleichen nachgeholfen werden muͤſſe.

Zu beachten waͤre die nach dem Mergeln moͤglich ge⸗ wordene Anzahl von Weide⸗Vieh mit der vor der Mer⸗ gelung verglichen.