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Botanisch-oekonomische Abhandlung von der Gerste / von Erik Viborg
Entstehung
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trillorz 5 ibus, di. jervibus,

aristam em, cz.

exterior uinquan. wlectens decies ne ph m. C. herrimis. uperiori. lanceo- binerri,

exteriole

pillari, blongae, flavum,

obcords-

0 15 5

vi Mal-

quod

en hh 1

5

Die Honigbehälter, zween, ey förmig, zugespitzt, behaart an den Rän⸗ dern, glasartig, den Fruchtknoten unten umgebend.

Fruchthülle. Die Blumenhülsen wachsen dicht an das Korn an und hül len es ein.

Der Saamen, länglich, bauchig,

fünfeckig, an beyden Enden zugespitzt, an der innern mittelst einer Furche der Länge nach ausgehölt, worin sich ein Haarbü schel von der halben Länge des Korns be findet, der als das dritte Blatt des Blü tenkelchs aussieht).

Nectaria duo, ovato- acuminata,

ciliata, hyalina, germen basi includen-

tia. nullum, corolla

Peri carpium

circumnalcitur semini, nec dehilcit.

Semen, oblongum ventricosum,

quinquangulatun, utrinque acumina-

tum, latere interiore sulco longitudi-

nali; penicillo dimidia longitudine co-

rollae, tertium foliolum glumae men-

tiente, in sulco abscondito-

Das wesentliche Kennzeichen, wodurch die gemeine Gerste sich von den andern

Gerstenarten unterscheidet, ist also:

Daß alle Reihen aus Zwitterblumen bestehn, einen 2 daß zwo derselben gegen die Zeit der Reife vor den übrigen herausstehen. Die gemeine Gerste soll wild wachsen am Flusse Samaram in der

und bey Margameni auf Sizilien 5).

Aehrenbart haben, und

Tatarey

In Dänemark und Norwegen wird diese Art Gerste allgemein gebaut.

In Deutschland, Schweden und Holland bauet man sie auch, da wo man nicht so fetten Boden hat, als die zweyzeilige Gerste erfordert.

Die Pächter im südlichen England unterscheiden bey der gemeinen Gerste zwo

Abarten, die sie common barley und rath-ripe barley nennen.

Der Unterschied ist

sehr unbeträchtlich, und rührt bloß daher, daß die letztere auf hohen Feldern gebaut

worden, und daher zeitiger reift als jene.

Nach Herrn Professor Dh unbergs Be

richt, bauet man diese Gerstenart auch in Japan 52). Sie ist manchmal vier-manch mal sechs- und selten achtzeilig, je nachdem die Zacken des Aehrenstengels dichter oder

weitläufiger stehen.(man sehe oben§. 5.)

30) Vid. Hud on Flor. anglica. Edit. 2. p. 57.

31) Vid- Linn. Systema plantarum, curante Reichard. Tom. I. p. 136

32) S. Flora japonica p. 33.