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stengel, so findet man sie immer dichter bey einander, als in den Aehren, wo sie fla⸗
cher anliegen. a a Ist dies der Fall in einer sechszeiligen Aehre, so entsteht dadurch zwischen den Reihen ein Winkel, wodurch sie herausstehender und kenntlicher werden. Ist's hinge⸗
gen in einer zweyzeiligen Aehre, so wird diese im ersten Falle breiter und fächerarti⸗
ger, im andern aber schmal und gleich breit oben und unten.
Jezuweilen findet man bey der Gerstenähre, daß das Korn ganz los in den Blü— tenspelzen liegt, wie beym Roggen und Waizen, und also keine Schale hat. Da die Erfahrung aber lehrt, daß diese Eigenschaft sich in kalten und nassen Sommern ver⸗ liere, so ist sie nur zufällig, und kann daher nur zum Kennzeichen der Abarten dienen.
Eben so geschieht es, daß die Aehre unterweilen den ganzen Bart verliert; daß ste außerordentlich lang und farbig wird; daß die Blütenspelzen, die das Korn um⸗ geben, dünner oder dicker sind; daß das Korn selbst mehr oder weniger mehlig, mehr oder weniger durchsichtig ist; daß die Wurzel mehr oder weniger Halme treibt und so ferner. Da dieses Alles aber eine Folge ist von der verschiednen Art, wie man die Gerste baut, und von dem verschiednen Boden, welches sich so leicht verändert, so ist dergleichen auch nur Kennzeichen der Abarten.
Die Griechen und Römer unterschieden die Gerste(n; Hordeum) vom Wai⸗ zen daran, daß jene eine Aehre mit deutlich getrennten Reihen, breitere Blätter und kürzere Stengel habe, und die Aehre dem ersten Blatte näher sitze, als beym
Waizen. c
So findet man, daß Dioskorides nur eine Art der Gerste gekannt habe.
Theophrast hingegen scheint mehr Arten gekannt zu haben, da er sagt: sie unterscheiden sich durch die Anzahl der Reihen in der Aehre, da ihrer 2, 3, 4,6 seyn können, oder auch durch die größere oder kleinere Länge, mehrere oder mindere Dicke und Dichtigkeit der Aehre, so wie auch durch die verschiedne Gestalt und ver⸗ schiednen Bestandtheile des Kornes.
Kolumella führt zwo Arten der Gerste an, die er Cantharinum oder he- Kastichon und galathicum oder distichon nennt. Die erste war sechszeilig mit dem Korn los- liegend in den Blumenhülsen; die andre hingegen war zweyzeilig und trug ein sehr mehliges und schweres Korn. Indessen läßt sich aus obigem nicht schließen, daß Griechen und Römer nicht mehrere Gerstenarten gekannt hätten, denn die Kennzeichen ihrer andern Getraidearten sind so verwickelt und unbestimmt, daß wohl einige der Gerstenarten sich darunter befinden mögen. So scheinen, nach des


