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Botanisch-oekonomische Abhandlung von der Gerste / von Erik Viborg
Entstehung
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Erstes Kapitel.

7J7ß% V0 1 5 9 K Leine Gewächse sind dem Abarten mehr unterworfen, als die, welche angebaut wer⸗ den, und immer unter den Händen des Gärtners und Landwirthes sind, als die sich immer bestreben, durch verschiedne und künstliche Pflege sie zu verbessern. Die un⸗

zählichen Veränderungen einer und ebenderselben Gartenblume, die vielen Abarten ei⸗

nes und desselben Küchengewächses, und einer und derselben Kernart, geben davon die bündigsten Beweise. Wie sehr sieht man nicht die wilden Pflanzen in den bota⸗ nischen Gärten durch die Kultur ihre Natur und ihr Aeußerliches verändern. Der beste Pflanzenkenner kann jezuweilen diese Gewächse nicht wieder erkennen, wenn sie lange durch die Kultur sich dieses Bürgerrecht haben aufdringen lassen müssen.

Aber nicht dem Anbau und den verschiednen Arten derselben allein kann diese Wirkung zugeschrieben werden. Die weiten Reisen, die diese Gewächse aus ihrer Hei⸗ math gemacht, die vielen und verschiedenen Erdstriche, die sie durchwandert, und die

lange Zeit, die ste gebauet worden, bevor sie zu uns gekommen sind, tragen nicht

minder zu ihrer vielfältigen Abartung bey. l Kein Wunder denn, daß man von uunsern Kernarten so viele und verschiedne Abarten antrifft. Die meisten derselben sind viel hundert Meilen aus ihrem Vatee⸗ lande hergewandert, sind unter einem warmen Himmel zu Hause, und viele Jahr⸗ hunderte hindurch in künstlich zubereiteten Aeckern unter einem kältern Klima gebaut worden. 5 A

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