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Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Holsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande. : Aus bewehrten gedruckten und ungedruckten Urkunden verfasset, ; nebst einer Special-Carte, unterschiedlichen Kupferstichen und einer Vorrede Hn. Jo. Alberti Fabricii, D. und Prof. Publ. in Hamburg
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d des Landes Dithtmnarſchen. 457 A d Cody—..„ tde Lnahhof mit eingeſchloſſen, mehrentheils an dem Ort, wo jetzo der Kirchſpiels⸗

Krinck iſt.

darcnn geg Den 14 Auguſti iſt der ſeel. Hr. Paſtor zu Neuenkirchen, Chriſtianus deßſäue Wigberti, geſtorben. Es iſt mercklich was man von ſeinem Ende ſchreibet,

ng. rti daß/ wie er nemlich die heran nahende Todes Stunde gemercket, auch ſein Haus andeſfen in Geiſt⸗ und Leiblichen beſtellet, habe er ein Glaß Wein gefordert, und daraus ni Vuu erſtlich ſeiner Frauen, hernach ſeinen Collegen und Schwager, Hartmann er ad Kock, und ztens ſeinem Bruder mit dieſen Voto: auf eine ſeel. Heimfarth, und

6. ſ daß wir alle im Himmel moͤgen wieder zuſammen kommen,/zugetruncken, und iſt

mmadeiid darauf bald verſchieden.

Net undtain Den 23 Oobr. iſt Hans Jenſſen wegen ſeiner Miſſethat auf den Mun⸗

. chen⸗Berg decolliret worden, er iſt der letzte geweſen, an dem auf dieſem Platz

ſchen, dd eine Kxecution verrichtet. Denn der ſeel. Hr. Paſt. Melchior Ludenius, den zkk. damahligen ſeel. Land⸗Voigt, Johannes Vieth, dahin beredet, daß er verſpre⸗ einder Hed chen muͤſſen, ſolchen Ort kuͤnfftighin heilig zu halten, und keine Execution da⸗ ſegsConnilu ſelbſt verrichten zu laſſen/ weil Henrico Zutphanienſi auf dieſem Platz die Nar⸗ sbLandenſach tyr⸗Krone aufgeſetzet worden.

Detleri ll Anno 1630 den 9 Julü, entſtand zu Nortorff auf Buſum eine jehlinge ener ſf ir her Feuers⸗Brunſt, in welcher in einer Zeit von anderthalb Stunden 77 Haͤuſer miwoenwäſen gaͤntzlich in die Aſche geleget wurden. Man wil, es ſey in einem kleinen Hauſe,

da man Fiſcher⸗Netze trucknen wollen, entſtanden.

Cernardde Anno 1634 iſt der Sommer ausbuͤndig ſchoͤn von temperirten Wetter de einouartet Von dieſer Waſſer⸗ geweſen, alſo daß auf der Geeſt und Marſch das Korn ſehr tfamenct Fluth beſiehe weit⸗ wohl gerathen und gluͤcklich eingeerndtet worden, bey welchem nund Ditr. läufftig Heimreichs beſtaͤndigen ſchoͤnen Wetter denn auch ſo viel Winter⸗Korn nt unddilr Nerdes Chron. ußgſit worden, als bey Menſchen Gedencken nicht ge⸗ n dyr.3⸗c. 13. chehen. mhie Aber durch die am 11 Octobr. entſtandene groſſe Waſſer⸗Fluth, iſt dieſes ohne dim nicht allein vernichtet, ſondern das Land iſt ſolcher Geſtalt verdorben, daß es in uhme wer⸗ vielen Jahren nicht wieder in vorigen Stand komen moͤgen. Dieſe Waſſer⸗Fluth dſ hun. ergoß ſich des Nachts zwiſchen den 11 und 12 Octobr. bey erſt ankommender dnur n Spring⸗Fluth uͤber alle an der Weſt⸗See liegende Laͤnder von dem Belt an, bis Kbende in das Luͤneburgiſche, und iſt das Waſſer an etlichen Orten Mann hoch uͤber n/on dane die Teiche geſtuͤrtzet, ſo von dem ſtarcken Ueberfall erſtlich inwendig weggeſpuͤh⸗ Sahann let, bis es gemaͤhlig von auſſen nachgeſuncken und nachgedrungen. Die Waſ⸗ P 9 ſerwogen ſind ſo ſtarck und hoch uͤber die Marſch⸗Laͤnder gegangen, daß auch vie⸗ tder Auh⸗ 3 le Schiffe nicht allein durch die zerbrochene Teiche, ſondern auch üͤber die annoch 34 Clb unbeſchaͤdigte weit ins Land getrieben und beſitzen blieben, etliche aber ſind mit ufdm dng 8 Ggg 2 dem⸗