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— des Landes Dithmarſchen. 453
Süde⸗—
— ſich nach ſeiner Keſldentz Copenhagen zu ſeiner Sicherheit zu erheben, ſolchem
ſendees Ppit. Bitor. nach ging er von Stade nach Holland, und von da nach Copen⸗
d nrfhn Dithm. Chron. hagen, wie Cluverus will; Hans Dettleffſen hingegen ſetzet, er
etbeben V ſey von Gluͤckſtadt zu Waſſer nach Buͤſum, von dar zu Lande uͤber die Eyder
Vn— nach Huſum und ſo weiter nach Daͤnnemarck gereiſet. Die See⸗ und Elbe⸗ n Teiche wurden allenthalben durchgegraben, aber wegen des beſtaͤndigen Oſt⸗
ähnzen Windes wolte kein Waſſer ins Land kommen, das Land⸗Volck fluͤchtete und
begab ſich mit dem, was ſie in der Eyle zuſammen raſpeln koͤnnten, zu Schiff an
jwechesln ſichere Oerter, als Hamburg, Embden, Amſterdam ꝛc.
6 Es wird von Hans Dettleffſen als warhafftis berichtet, daß/ wie Ihro Koͤ⸗ lüſ nioledhaheſt auf den Dieckhuſumer Haven den 7 Sept. angekommen, die Dith⸗ denes dlct marſcher ihre Baacken angezuͤndet, und viel Volcks mit Gewehr ſich verſamlet, enwon ah haͤtte einer gar dem Koͤnige eine Buͤchſe, ein ander aus Buͤſum eine Piecke auf „Genenc die Bruſt geſetzet und ihn toͤdten wollen, wenn nicht ſeine Maitreſſe die Chrifti- allenſtnen na Munkin geruffen: ſchieſſer und ſtechet nicht, es iſt der Koͤnig von Daͤnne⸗ Conpsauäih marck. Und wie der Koͤnig gefraget: aus was Urſachen ſie ſich zuſammen ge⸗ tlefehmtde ſammlet haͤtten, haben ſie geantwortet; des Feindes wegen. Esſoll der Koͤ⸗ afbon Thumn nig auf der Reiſe die Buſumer, daß ſie ſich wohl gehalten, auch die Weßlingbuͤh⸗ don, und w rer geruͤhmet haben, welche mit fliegender Fahne zu Dieckhuſum gekommen, en Engliſche und die Frauen mit Forcken und Stacken ſich forne an der Spitze ſehen laſſen. „undheevas Unter andern ſoll der Koͤnig geſprochen haben: Die Dithmarſcher Frauen ſolten die Kayſerich rechtſchaffene ernſte Frauen ſeyn, nun habe ich es mit meinen Augen geſehen, und Tillyin Laue muß ſie deßhalben ruͤhmen. in ſeiuem le Dcen z und 4Octob. kam das Kayſerl. Collorediſche Regiment zu Bruns⸗ nen Fußbot buͤttel durch die Wilſter⸗Marſch unter Commando des Obriſt⸗Lieutenants Lo⸗ erauf belage dendieckes an, woſelbſt das Land ſie eine Zeitlang unterhalten muͤſſen, es ward ro, Elmsher auch alſobald daſelbſt eine Schantze aufgeworffen, wozu das Land alles ver⸗ ber dieſen ſchaffen, auch die Arbeit verrichten muͤſſen. Wallenſtein kam ſelbſten nach bert undal⸗ Brunsbuͤttel und nahm den Schantzen⸗Bau in Augenſchein, verharrete aber dann gktit nur eine Nacht daſelbſt. Nachdem die Schantze einiger maſſen zur Pérfection er Orihnt gebracht, wurden die Soldaten uͤberall einquartiret, das Kirchſpiel Meldorff fenſcnag aber muſte von dem Altringiſchen Regiment 5 Compagnien bis A. 1628, ohn⸗ ergarcttu gefehr 14 Tage vor Michaelis unterhalten. 1 V durd huli Anno 1628 den 18 Martii wurde in Suͤder⸗Dithmarſchen ein gemeiner valharl Aufſtand durch unbeſonnene Anſtifftung etlicher Perſonen gegen die Kayſerl. 14 Nent gemacht, unter dem Schein, als wenn Ihro Koͤnigi. Majeſt. von Daͤnnemarck 4 ſolches befohlen, und daß ſie zu gewiſſer Zeit aus Gluͤckſtadt mit Volck ſolten ſe⸗ wiht eundiret werden. Solcher geſtalt nun wurde das Land⸗Volck in deaen a fü,


