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Die Versammlung der deutschen Naturforscher und Aerzte in Berlin i. J. 1828 kritisch beleuchtet / [Johann Jakob Sachs]
Entstehung
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indem die Fülle des Erfahrungsschatzes, wie es al⸗ lerdings von allen Seiten im höchsten Frieden und in stiller Einsamkeit recht gedeihend vermehrt zu werden vermag, sich dennoch nicht zu jener wis senschaftlich lebendigen Gestaltung der Theorie erhebe, die eben nichts Anderes ist als das Schauen nach allen Seiten von Oben, das le bendige Erkennen des innigsten Zusammenhan⸗ ges vom Centralpunkte aus. Daher giebt es denn auch, in Bezug auf einzelne Erscheinungen, Hergänge und Functionen, eigentlich keine Theo⸗ rie, sondern nur Momente derselben, theoreti sche Ansichten, die erst dann sich bewähren, wenn sie mit allen übrigen übereinstimmen. Das wissenschaftliche Gebäude erhält somit auch nur lebendige Verbindung, wenn es aus sich selbst seine nothwendige Gliederung, von einem obersten Principe aus beginnt; dann erst ordnen sich die einzelnen bekannten Naturwissenschaften wieder an ihre Stelle, und die Ansicht kehrt nun mit Bewußtsein auf die bekannten zurück. Wir können aber auch den Reichthum der großen Natur als gegebenen Gegenstand der ge⸗ sammten physischen Wissenschaften aus bloßem Spiele der Materie allein durchaus nicht begrei⸗ fen; im heiligen Vertrauen auf die Wahrhaftig⸗ keit der Natur und der uns verliehenen Ahnung des Wahren vermögen wir dies nur durch den unendlichen Geist. Das Leitende und Bilden⸗ de, die Seele des Ganzen wie des Einzelnen muß demnach zuerst in seiner Abstraction auf⸗ gefaßt werden, um zu dem Begriffe eines concre⸗ ten Daseins zu gelangen; denn nur der Geist