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struction der Karpathen, eine Arbeit, welche große Kenntnisse, vieljährige Beobachtungen und rastlose Untersuchungen voraussetzt. Es war daher Schade, daß er durch allzugroße Umständ— lichkeit und eine kanzelartige Declamation die Aufmerksamkeit der Zuhörer ermüdete.
Professor Dr. Hoffmann, aus Halle, entwickelte in dem nur etwas langen und dabei zu schnell gesprochenen Vortrage die geognosti— schen Verhältnisse und Flözauflagerung des nord— westlichen Deutschlands, mit Vorzeigung einer geognostischen Charte, die den vorgetragenen Gegenstand sehr anschaulich machte, und die auch ehestens, wahrscheinlich beim hiesigen statistischen Bureau, erscheinen wird.
Oberbergrath Professor Nöggerath, aus Bonn, las, kurz und bündig, eine Untersuchung über das relative Alter der Gebirgsbildungen im Siebengebirge.
Dr. Keilhau, aus Christiania, las über die geognostische Bildung der von ihm selbst be⸗ reisten Insel Spitzbergen, also neu und für die— sen Ort passend.
Professor Dr. Glocker, aus Breslau, handelte über die Groß-Ullersdorfer Gebirge in Mähren.
d) die Vorträge für Botanik.
Professor Dr. Henschel, aus Breslau, hielt einen sinnvollen, auf siebenjährige Erfahrung gegründeten und wohlgeordneten Vortrag über die Bestäubung der Pflanzenblüthen mit dem Pollen. Wenn gleich diese Vorlesung hier und


