größten Scheine des Rechts wenigstens, einen gewissen innern Zusammenhang dieses buntschek— kigen Chaos erblickt. Wie man aber erst in neuester Zeit immer mehr zur Ueberzeugung ge⸗ kommen, daß der thätige Mensch, schwebend zwischen Gott und Natur, nur dann seine hohe geistige Bestimmung erfüllt, wenn er, nach To— talitätserkenntniß ringend, die Realität und Idealität als beide Hauptextreme des Univer⸗ sums überall vermittelnd zusammenknüpft: so that man auch in dem mächtigen Bestreben, die Na⸗ tur in ihrem Zusammenhange zu erkennen, wo—⸗ durch in der Naturwissenschaft nichts anders als ein Bild der gesammten Schöpfung im Spiegel des menschlichen Geistes erscheint, einen überaus großen Schritt; denn Astronomen, Physiker und Chemiker, Mineralogen, Botaniker, Zoologen, Anatomen und Aerzte, insofern es für sie nur Eine Methode der Beobachtung giebt, und inso— fern sie Alle, gestützt auf vorangegangenes con— templatives, sammelndes und ordnendes Verfah⸗ ren, nur dahin streben, mittelst Principien in das innere Wesen der Erscheinung einzudringen, rük— ken, im wahren tiefen Gefühle der Einheit, im— mer näher und näher an einander; Alle erkennen im Wesen ihrer Naturbeobachtungen nur die Ver⸗ einigung des Einzelnen zum Ganzen, durch Zu⸗ sammenstellung des Aehnlichen und Verwandten und durch Scheidung des Ungleichartigen, wobei alle Untersuchungen der Einzelheiten mit der Anschauung des Naturganzen begonnen werden müssen. Demnach muß das Hauptaugenmerk unserer Naturforscher dahin gerichtet sein— und
Druckschrift
Die Versammlung der deutschen Naturforscher und Aerzte in Berlin i. J. 1828 kritisch beleuchtet / [Johann Jakob Sachs]
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


