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denn wo die Wissenschaft, wie auch die Kunst, sich ins Leben begiebt, wo sie, wie in hiesiger Residenz, bei offenen Hallen sich hingestellt und allerlei Zuhörer mit gedruckten Eintrittscharten eingeladen hat, ist sie einmal auch der Kritik der Correspondenz wie der Conversation verfallen, und was Wunder! daß es auch an berliner Sarkasmen in den kleinen Tageblättern und an Caricaturen nicht fehlte!
Die Physik, als das Wissen vom Wirk— lichen, von dem, was ist, befaßte in der all— gemeinsten Bedeutung dieses Wortes schon früh den gesammten Kreis der Naturwissenschaft, als deren Object die Natur, oder, was dasselbe ist, — die ganze Welt, auseinandergelegt in Raum und Zeit, angesehen wird. Durch die Philo— sophie, als allgemeine Wissenschaft der Wissen⸗ schaften, wurde sie auch schon früh von der Ethik, als einem Wissen von dem, was sein soll, getrennt; man nahm die Natur mehr als ein Passives, Seelenloses, als ein Aggregat von Bestimmungen und Erscheinungen, stellte die. Erforschung des organischen Reiches zu absolut der der leblosen Welt gegenüber, sonderte zu schroff die Phänomene des gesunden Lebens von denen des krankhaften, erhob die Speculation allzusehr auf Kosten des Empirismus, wobei das Natürliche erst durch das Uebernatürliche er— klärt ward, durch welche Trennungen der ver— schiedenen Schulen für die Summe des periphe— rischen Wissens der Centralpunkt verloren ging, von dem aus der ordnende Verstand, als gei— stiger Bildner und Schöpfer in uns, mit dem


