——————.
P
3
schon hinreichen, zu erklären, wie das rollende Rad der Zeit eine Epoche herbeizuführen ver⸗ mochte, in der man, statt die Physiker wie im Alterthume zu fürchten und zu verfolgen, ihre Zusammenkünfte begünstigt und sich von ihren anhaltenden Bemühungen um die weitere Aus— bildung der Gesellschaft den unfehlbarsten Erfolg verspricht. Will man aber die Tendenz dieser Versammlung in Beziehung auf Erweiterung der Naturkunde verfolgen: so muß nicht nur auf den gegenwärtigen Standpunkt der Natur⸗ wissenschaft und die Art und Weise ihrer Culti⸗ virung, sondern auch auf die Tendenz der va— terländischen naturwissenschaftlichen Akademien und Societäten, und deren bisherige Erfüllung derselben genaue Rücksicht genommen werden, was aber Alles nur von einem Standpunkte aus geschehen kann, auf den wir uns hier am allerwenigsten zu erheben anmaßen wollen.
Ref. begnügt sich mit folgendem Berichte über das, was er bei der diesjährigen Versamm⸗ lung selbst gesehen und gehört, nur ein winzi⸗ ges Scherflein für das Raisonnement anderer einsichtsvoller und gediegener Beurtheiler zu lie⸗ fern, und nur eingedenk Quintilian's:„Nemini praeseribo, dum sententias meas exprimoce, wagt er dabei seine unmaßgebliche Ansicht aus seinem begränzten Gesichtspunkte im Allgemei⸗ nen so anzudeuten, wie es der frühern Bestim⸗ mung seines Berichtes*) angemessen war; er fürchtet damit keinem Vorwurfe ausgesetzt zu sein,
) Für die„Blätter für literarische Unterhaltung.“ 1*


