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* als eine alte, gewöhnlich ohne Prüfung angenommene ö Theorie behalten.
Die Organographie ist die gemeinschaftliche Grund— lage aller Theile der Wissenschaft von den organisirten 1
Wesen; als Studium der Symmetrie der Wesen ist sie fun der Grundstein der ganzen Theorie der Klassifikationen; 0 O1 als Lehre vom Nutzen der Organe ist sie die Basis der pe Physiologie; als genaue Beschreibung dieser Organe ist hoden sie der Anfang der Glossologie(Kunstsprache) und der be— b den schreibenden Naturgeschichte. Daß ich sie erst nach der acht abe Théorie élémentaire herausgebe, geschieht aus dem geh Grunde, daß sie selbst der allgemeinen Logik der Wissen— schaft, welche ich dort aufzustellen versucht habe, unter— 1 worfen ist, allein es ist wohl möglich, daß die Anfänger dc es vortheilhafter finden werden, zuerst die Organographie in der zu lesen, und erst nachher zu den andern Zweigen überzu- Elter gehen. Ich hoffe selbst, dem Publikum mit der Zeit, eus s nach einem ähnlichen Plan, die verschiedenen Theile lie— gehorchen fern zu können, welche den botanischen Cursus, den ich seit zwanzig Jahren alljährlich halte, ausmachen. 00 0 Ein Elementar-Werk von der Art des gegenwärti— 1170 gen muß nothwendiger Weise eine große Menge schon iin be bekannter Thatsachen enthalten; allein, vielleicht wird es 1 0 vas x) die Botaniker interessiren, sie von einem gemeinschaftli— 0 dun 5 chen, mehreren unter ihnen neuen Gesichtspunkte, näm— 115 i lich von der organischen Symmetrie der Wesen aus, be— 1 sheitef trachtet zu sehen. Sie können bemerken, daß das, was b 8 5 diese Weise die Organe zu beschreiben auszeichnet, und 10 10 was ihr, ich darf es glauben, mehr Genauigkeit und 19 c mehr Wichtigkeit verleiht, darin besteht: 5
1) jedes Organ zu betrachten als sich entwickelnd cc cht


