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Tag gelegt wird. Dem deutschen Leser wird zwar dieses Lob vielleicht übertrieben scheinen, da es ihm am meisten auffallen muß, daß unser berühmter Verfasser doch im Ganzen und im Verhältniß zum Reichthum unserer naturwissenschaftlichen Literatur dieselbe nur we— nig benutzt zu haben scheint. Auch kömmt ja die An— führung der deutschen Schriften uns selbst, die wir mit denselben schon bekannt und vertraut sind, am wenig⸗ sten zu Gute. Aber es kann uns nicht gleichgültig seyn, daß nun auch unsere Nachbar-Nation, nachdem sie sich so lange gegen die Einfuhr und die Benutzung unserer wissenschaftlichen Producte geweigert, endlich doch, da sie, wie langsam und wie wenig es auch sey, damit bekannt geworden, auch der deutschen Pallas zu hul— digen anfängt. Und gewiß dürfen wir hoffen, daß wenn auch alle übrigen französischen Votaniker hierin dem Beispiele unseres Verfassers und einiger anderen ausländischen Botaniker folgen, dadurch ein höherer wissenschaftlicher Geist und deutsche Gründlichkeit in ih— ren Arbeiten verbreitet werden wird.
Ich glaube hiemit von dem Werke selbst genug gesagt zu haben, und wende mich nun zu der Uebersetzung, die in vieler Rücksicht eines empfehlenden, oder wenig— stens entschuldigenden Vorwortes bedarf. Die Veran— lassung zu derselben ist mir auf eine ebenso ermuthigen— de als schmeichelhafte Weise von unserem berühmten Ver— fasser selbst gegeben worden. Ein fünfzehnmonatlicher Aufenthalt in Genf, den ich fast ausschließlich botani⸗ schen Studien widmete, gab mir nicht nur Gelegenheit, Herrn De Candolle's öffentlichen Vorlesungen über die Botanik beizuwohnen, sondern auch durch häufige, ja fast tägliche wissenschaftliche Unterredung mit diesem


