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Wasserstoff; um desshalb die Haloidsalze in ihrer Lösung als Wasserstoffsaure Oxyde ansehen zu kön- nen, müssen nothwendig auf jedes Ae. Sauerstoff des Oxydes 2 Aeg. Wasserstoff der Wasserstoffsäure und folglich auch 2 Aeg.= 2 Volumen des Salzbil- ders gerechnet werden, so dass die Haloidsalze immer doppelt so viel Aequivalente oder Volumina des Salz- bilders enthalten, als die proportionalen Oxyde Sau- erstoff. 1
So ist nun auch das stöchiometrische Verhältniss der Schwefelverbindungen leicht zu finden, obschon viele Schwefelungsstufen bekannt sind, die keine pro- portionale Oxyde haben.
Der Schwefeldampf und 2 Vol
en digen Verbrennung 3 Volumen Sauerstoffgas nö—
Schwefel wasserstoff besteht aus 1 Volumen
2 Volumen Wasserstoffgas denn
men e e haben zu ihrer voll-
thig und geben nebst Wasser 2 Volumen schweflich- te Säure. Letztere enthält aber ein ihrem Umfange
gleiches Volumen Sauerstoffgas, eben 80 wie der Schwefel wasserstoff den Umfang seines Wasserstoff- gases beibehält. Der Schwefel des Schwefelwasser- stoffgases hat folglich 2 Volumen Sauerstoff mit sich oder er
Ae.
vereinigt, um schweflichte Säure zu bilden, betrug 1 Ae. Wasserstoff.
Leitet man Schwefelwasserstoffgas in Auflösun-
gebunden an 2 Volumen S 2
gen von Oxyden, so verbindet sich gewöhnlich des- sen Wasserstoff mit dem Sauerstoff der Oxyde zu Wasser und der Schwefel mit den Radicalen zu Sul- furiden. Das stöchiometrische Verhältniss des Schwe- felwasserstoffs lässt folgern, dass die hierdurch er-
40 5 8 5 zeugten Schwefelverbindungen eine den Sauerstoff-


