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die Salzbasen allmählig zu den Säuren übergehen, 80 müssen zwischen beiden auch Oxyde vorkommen, die saure und basische Eigenschaften zugleich haben.
Die Oxyde mit 2 Aeg. Radical und 1 Ae. Sau- erstoff sind Suboxyde. Oxyde mit 2 Ae. Sauerstoff und 1 Aeg. Radical sind schwache Salzbasen, oder schwache Säuren(Kohlensäure). Verbindungen von 2 Radical + 3 Sauerstoff sind die mehrsten schwächeren Salzbasen(Eisenoxyd und Alaunerde) und viele der schwächern Säuren(salpeterichte Säure). Alle Oxy- de, in welchen sich 5 Ae. Sauerstoff mit 2 Ae. Radical vereinigt haben, sind Säuren.
Das stöchiometrische Verhältniss der Schwefel- und Chlor verbindungen u. s. W. lässt sich leicht aus- mitteln, sobald man die Zusammensetzung der Oxy- de kennt, indem jene Verbindungen mehrentheils den Oxyden proportional sind. Von den einfachen Haloidsalzen ist kaum ein einziges vorhanden, von welchen es nicht auch eine entsprechende Oxy da- tionsstufe giebt; das Eisenoxydul entspricht z. B. dem Eisenchlorür, das Eisenoxyd dem Eisenchloride. Das Eisenchlorid(welches man in seiner wässrigen Lösung als salzsaures Eisenoxyd betrachten kann) muss daher aus 2 Ae. Eisen und 3 Aeg. Chlor be- stehen. Berechnet man indess hiernach das relative Gewicht des Salzbilders, so fällt es stets noch ein- mal so gross aus, als es sich aus dem specif. Ge- wichte des Gases ergiebt. Der Grund hiervon ist, dass die Salzsäure gleiche Volumina Chlor und Was- serstoff enthält. Daher nimmt man denn auch in allen Wasserstoffsäuren den Salzbilder auf 1 Aeg. Wasserstoff 1 Aeg. des Salzbilders an. Nun aber kommen beim Wasser auf 1 Ae. Sauerstoff 2 Aeg.
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