Teil eines Werkes 
1 (1831) Erster Theil
Entstehung
Einzelbild herunterladen

774 a

Die Verhältnisszahl des Schwefels findet man auch aus der Analyse der unterschweflichten Säure, als diejenige Verbindung des Schwefels mit dem Sau- erstoff, worin sich der Schwefel in der geringsten Menge mit dem zur Einheit angenommenen Sauerstoff vereinigt hat, oder worin der Sauerstoff bis auf den- selben Grad mit Schwefel gesättigt ist, als bis zu welchem er in Wasser durch Wasserstoff gesättigt wird. Die unterschweflichte Säure besteht in 100 Gewichtsthl. aus 33,20 Sauerstoff und 66, 80 Schwe- fel, desshalb heisst es: 33,20: 66,80= 1: XK( 2,011 als die Verhältnisszahl des Schwefels, genauer 2,012).

Ferner: 100 Theile wasserfreies chlorsaures Kali entbinden bei der trocknen Destillation 39,15 Sauer- stoff und es bleiben zurück 60,85 Chlorkalium; da nun das Kali 1 Ae. Sauerstoff auf 1 Ae. Kalium, die Chlorsäure aber 5 Aeg. Sauerstoff auf 2 Chlor enthält, so muss die entweichende Sauerstoffmenge 6 Ae. entsprechen. Die Verhältnisszahl des chlor- sauren Kalis ist hiernach 15,326 und die der Chlor- säure= 9,426; denn ein Ae. Kali= 5, 90 muss davon abgezogen werden. Aus der Verhältnisszahl der Chlorsäure lässt sich wiederum die des Chlors be- stimmen; denn 9,426 5(5 Ae. Sauerstoff)= 4,426, welches aber, wie wir früher gesehen haben, ei- gentlich 2 Ae. sind. Hierdurch wird das oben p. 164 gegebene Beispiel erläutert; was dort Atom heisst, wird aber hier Aequivalent genannt.

Lässt sich ein bestimmtes Gewicht eines Salzes so zersetzen, dass die ganze Ouantität seiner Säure eine andere Basis neutralisirt, und kann man das Gewicht dieser neuen Verbindung gleichfalls aus- mitteln, so ist man auch im Stande, den Basisgehalt

beidel den ausge Basen 1 Ae tralen Kalke Kalke 2 450 2 bedien. stimme in wel und at Lannt! re Kal lative felsäur Aeg. e die V. 15 Aeg. 8 des Ca Ue wende chem tritt, men, einen eine v Aber; hältnis das rel