Teil eines Werkes 
1 (1831) Erster Theil
Entstehung
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beider Salze, ihre stöchiometrischen Zahlen, so wie den ihrer Säuren durch Rechnung zu finden; Vor- ausgesetzt nämlich, dass die Aequivalente beider Basen gegeben, 0 beide Salze aus 1 Ae. Base und 1 Ae. Säure 7 9 Z. B. mit 500 Theilen neu- tralem kleesauren Kali werden 388 Theile kleesaure Kalkerde erzeugt, das Ae. des Kalis ist= 5,90 der Kalkerde= 3,56, desshalb ist das Ae. der Kleesäure 4,54; denn G 10,44 5,90 4,54.

Eines ganz ähnlichen Verfahrens kann man sich bedienen, um die Verhältnisszahl einer Base Zu be- stimmen, wenn die Gewichte zweier ihrer Salze, in welchen diese Base in gleicher Menge vorkommt, und ausserdem die Aequivalente beider Säuren be- Eannt sind; so entsprechen z. B. 8 Theile kohlensau- re Kalkerde 10,83 schwefelsaurer Kalkerde. Das re- lative Gewicht der Kohlensäure= 2,76 der Schwe- felsäure= 5,01, mithin 8 A9 85 8 6,36 als das Aeg. des kohlensauren Kalkes. Daraus folgt, dass die Verhältnisszahl der Kalkerde= 6,36 2,76= 3,60 ist; und da die Kalkerde aus 1 Ae. Calcium und 1 Aeg. Sauerstoff zusammengesetzt ist, 80 ist das Ae. des Calciums= 3,60 1 2,60.

Ueberhaupt lässt sich diese Methode jedesmal an- wenden, um das quantitative Verhältniss, in wel- chem ein Körper à mit einem anderen 5 zusammen- tritt, so wie die Verhältnisszahl von 4 zu bestim- men, sobald die Verbindung beider Stofle durch einen dritten c in der Art zersetzt werden kann, dass eine wägbare Verbindung zwischen 4 und ec entsteht. Aber wieder ist hierbei vorausgesetzt, dass die Ver- hältnisszahl von b und o gegeben sey, und dass man das relative Aequivalentenverhältniss von 4 und in

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