m./ ¾ e
— F
VI
5 De Land- und Forstwirthschaft aufgestellten Lehren, 10 6 ungeachtet man dabei eine tausendjährige Erfah- 8 rung zu Rathe ziehen konnte, schwankend und lit g ungewiss sind. Vom jetzigen Ackerbaue lässt f a0 1 sich desshalb auch dreist behaupten: er befin-. M 0 de sich auf keiner viel höheren Stufe der Aus- b bildung, als zu den Zeiten eines Cato, eines Came b Varro und eines Columella. Der Augenblick, rucltge Wo man ihn der höchsten Vollendung entgegen bat x führen kann, ist aber gekommen, denn derje- i nige, welcher sich die Lehren der neuern Che- br dr mie zu eigen gemacht hat, ist im Stande, über ln, alle von den Landwirthen gemachten sogenann- N Lal. ten Erfahrungen ein richtiges Urtheil zu fällen, 5 bale kann die Erfolge der mehrsten land wirtschaftli- kli chen Operationen mit ziemlicher Gewissheit schon er in Voraus berechnen und braucht desshalb neue men Culturmethoden weder auf gut Glück zu unter- ln i nehmen, noch hat er nöthig, die Zeit mit Ver- cht suchen im Kleinen zu verlieren. Will man las es aber auch mit Gründen über den Ackerbau und dg die Forstwirthschaft sprechen, so kann dieses un der nur mit Berücksichtigung der chemischen Leh- ö nit ee ren geschehen, denn sucht man sie zu umge- ln hen, so verwickelt man sich in tausend Wider- Renten sprüche, worüber die Beweise in vielen jetzt er- die de schienenen öconomischen und forstwirthschaftli- Wadde chen Werken vor Augen liegen. nil!
N 0
8 8 K 1 7 5—
— e————.— j N 5— A


