VII wen, Die Chemie ist insbesondere dazu geeignet, fal- um die Geheimnisse des Pflanzenlebens zu ent- und hüllen, wesshalb sie aber auch für alle, welche läst sich mit der Pflanzencultur beschäftigen, sei es elln- nun auf Feldern und Wiesen, oder in Wäldern Aus. und Gärten, gleich unentbehrlich ist.— Nur die eines Chemie ist es, welche uns über die Lehre vom lick, Fruchtwechsel und über das, was man Boden- egen kraft nennt, genauen Aufschluss giebt, nur sie erje- allein zeigt uns den wahren Werth des Futters, Che- der Streumaterialien, der Mist- und Dünger- 111 5 arten, des Bodens und vieler anderen mit der 91 1 Land- und Forstwirthschaft in Beziehung ste- Ale henden Gegenstände, so dass wir nun auch jedem 0158 Thiere das ihm dienliche Futter darreichen, und 105 jeder Pflanze den für sie geeigneten Boden an- 110 weisen oder den ihr Zzusagenden Dünger erthei- 191 5 len können.— Zwar pflegen hiergegen die ge- eb wöhnlichen Land- und Forstwirthe zu erinnern, 110 dass es sehr viele ihres Faches gebe, welche fi obgleich sie nicht die allergeringsten Kenntnisse 5 von der Chemie besässen, dennoch ihr Gewerbe Reb mit sehr glücklichem Erfolge betrieben; allein 8 dürfen wir, wenn auch dieses nicht geleugnet r werden kann, desshalb wohl annehmen, dass 5 sie ihre Felder und Gärten, ihre Wiesen und 9075 Wälder auf die beste Weise cultiviren? Gewiss
nicht! Mögen sie nur die Chemie studiren und


