V och lieferten, so hatten sie im Allgemeinen doch zu der wenig Kenntniss von dem practischen Betriebe man der Land- und Forstwirthschaft, um ihre Sätze
durch hinlängliche Beispiele erklären und bewei- sen zu können. Da man aber den Land- und
170 Forstwirthen keine hinlänglichen Nutzanwendun- 1915 gen von der Chemie zeigte, so fassten sie auch 1 9 nur wenig Vertrauen zu ihr, und auch dieses 0 wurde sehr oft noch dadurch geschmälert, dass 150. sie hier und da wohl einen Oeconomen oder 900 Forstmann gewahrten, welcher zwar viel von von Sauerstoff, Kohlensäure, Humus und mehr der- 101 gleichen Dingen sprach, dennoch aber mit seinem . Gewerbe mehr rückwärts als vorwärts kam. ker l 1 War nun auch dies und mehreres Andere 1 nicht dazu geeignet, die Ackerbautreibenden und 105 Forstmänner vom Nutzen des Studiums der Che- 9 mie zu überzeugen, so bleibt es dennoch nicht 0 weniger wahr, dass sie nichts Besseres und nichts Nützlicheres thun können, als sich gründliche 1 chemische Kenntnisse erwerben; denn theils kön- 0 nen sie sich durch deren Hiilfe über sehr viele 50 räthselhafte Erscheinungen ihres Gewerbes ge 5 niigenden Aufschluss verschaffen, theils und 1 hauptsächlich werden sie dadurch in den Stand len
gesetzt, sich vor vielerlei Irrthümern zu be— wahren, indem noch gar manche von den in der


